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Tony Christie: das neue Album

  

Lässige Pose, lässiger Typ: Tony Christie ist wieder da. © Dean Chalkley - Tony Christie: das neue Album
Lässige Pose, lässiger Typ: Tony Christie ist wieder da. © Dean Chalkley
Eigentlich will ich mit ihm über sein neues Album sprechen. Doch am Anfang meines Interviews mit Tony Christie steht ein Geständnis: Bis dato war ich nicht eben sein größter Fan. Ich kenne zwar einige seiner Songs, aber habe die Veröffentlichung seiner Alben nicht wirklich verfolgt. Und ich setze noch einen drauf: „Is this the way to Amarillo“ ist das erste Lied, das mir bei Tony Christie in den Sinn kommt.

Der Sänger nimmt meine Beichte gelassen. „Amarillo“, sein bislang größter Hit aus dem Jahr 1971, hat ihn schließlich reich und berühmt gemacht. „Dieser Song ist mein viertes Kind. Und wie ein Kind liebe ich ihn - aber manchmal hasse ich ihn auch“, meint Christie mit einem schelmischen Grinsen. Er weiß: So wie mir geht es vielen. Tony Christie kennt man als Schlagersänger. Leute zwischen 14 und 64 gröhlen seine größten Hits in den Bierzelten der Republik.

Der Sound der 60ies statt Schlager
Doch seine Chancen stehen gut, das Image des Schlagerkönigs abzulegen. 'Now's the time' heißt sein neues Album - zu deutsch: „Jetzt oder nie“. Den Titel erklärt Christie so: „Jetzt ist es an der Zeit für mich, zu meinen Wurzeln zurückzukehren, die Musik zu machen, die ich in den 60ern machte - bevor ich mit meinen Platten erfolgreich wurde."

Seit 50 Jahren ist Tony Christie im Musikbusiness. Manch anderer Sänger hätte das zum Anlass genommen, alte Hits neu aufzunehmen und die Perlen von damals als "Best of" an den Mann zu bringen. Doch nicht so Tony Christie. "Ich wollte kein Album mit Coversongs machen, sondern brandneue Sachen - aber im Stil der 60er und frühen 70er gehalten. Wir wollten, dass das Album so klingt, als sei es aus den 60ern. Es war ein Experiment."

Und das Wagnis hat sich gelohnt. Christie groovt auf 'Now’s the time' wie in alten Zeiten. Es ist kraftvoller Northern Soul gespickt mit Elementen aus Beat, Jazz und ganz viel Bläser-Sound. Der groovende Mix geht direkt ins Tanzbein und klingt dabei so elegant und sexy, dass man glatt den nächsten James Bond Film damit vertonen könnte.

Klar, wenn einer die aktuelle Retro-Welle reiten darf, dann er. Bevor er zum Schlagerinterpreten wurde, war Christie immer wieder mit Mod-lastigen Soul-Nummern aufgefallen. „Dieser Sound ist zeitlos“, meint er. Dass Sängerinnen wie Adele oder Duffy heute damit großen Erfolg haben, erklärt sich Christie so: „Ich glaube, die Kids heute haben einfach die Computer-Musik satt. Sie wollen wieder Bläser, Gitarren, richtige Musiker und Sänger hören."

Vom Soulsänger zum Hausfrauen-Schwarm
Seinen 60ies Sound zu singen, das war Tony Christie lange Zeit nicht vergönnt. Als der Punk in den 70ern erst England und dann Europa überrollte, musste der smarte Sänger den Rückzug in die Tanzsäle und Provinz-Discos antreten.

In den 80ern und 90ern, als in England keiner mehr zu seinen Platten tanzte, entdeckten ihn die Schlagerfans auf dem Kontinent. Mit Hilfe des deutschen Produzenten Jack White mutierte er zum erfolgreichen Schmusesänger. Vier Alben machten die beiden zusammen. Die meisten davon erreichten Platinstatus, doch wenn Tony Christie heute von dieser Zeit spricht, schwingt kein Stolz in seiner Stimme.

Eher ist es Pragmatismus: „Schlager war eben das Einzige, was ich in dieser Zeit aufnehmen konnte.“ Christie versteht sich nicht unbedingt als Künstler, als kreativer Musiker, sondern als singender Dienstleister. Die Songs auf seinem neuen Album hat alle ein anderer, Michael Ward, geschrieben. Kein Eigen-Input beim Songwriting? Damit hat Christie kein Problem.

Das Album-Cover © Dean Chalkley
Das Album-Cover © Dean Chalkley
Endlich kann er so, wie er will
Der angestaubte Begriff des "Interpreten" - zu Christie passt er. „Mein Job als Sänger ist es, einen Song zu interpretieren, ihm meinen Stempel aufzudrücken. Und das tue ich. Ich habe die Songs so eingesungen, wie ich sie singen wollte.“ Wenn auch nicht die Texte, der Gesang ist also zu hundert Prozent Tony Christie.

Wie viel Spaß ihm diese Rückkehr zum Groove der 60er Jahre macht, zeigt auch das Cover-Bild von 'Now's the time'. Es zeigt den Interpreten Christie etwas in sich versunken und Finger schnippend. Da wird auch deutlich: Noch immer pflegt er sein Image als eleganter, britischer Gentleman, der im maßgeschneiderten Anzug die Hüften kreisen lässt und vor allem eines hat: Gute Manieren - laut Christie das Hauptmerkmal eines echten Gentlemans.

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Veröffentlicht von
am 08/11/2011
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