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Weltfriedenstag: eine Hommage

Ein bisschen Frieden ist überall © Getty Images - Weltfriedenstag: eine Hommage
Ein bisschen Frieden ist überall © Getty Images
"Ein bisschen Frieden", zwitscherte Sängerin Nicole schon 1982 in die Eurovision-Welt hinaus. Ich wünsche mir noch viel mehr als Nicole: Ganz viel Frieden! Am besten sofort. Der Weltfrieden, das ist ein schönes buntes Bild, das Pazifisten irgendwann mal angefangen haben zu malen, und an dem sie seitdem eifrig arbeiten. Kein Krieg zwischen Staaten, eine Welt, in der Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Glück herrschen. Eine schöne Fantasie. Für die viele kämpfen.

Auch die Vereinten Nationen (UNO): Den 21. September hat die UNO zum "Internationalen Tag des Friedens" erklärt. An diesem Tag soll weltweit der Frieden zelebriert werden. Und wo Krieg herrscht, sollen die Kämpfe für diesen Tag unterbrochen werden. Immerhin ein Anfang.

Der Weltfriedenstag ist ein guter Tag, um einmal darüber nachzudenken, warum Frieden nicht nur cool, sondern vor allem wichtig ist.

Frieden ist gut für den Seelenfrieden

Für den ersten Grund müssen wir gut 20 Jahre zurückgehen - in meine Kindheit. Mein jüngerer Bruder und ich, wir hatten uns oft in der Wolle. Zicke gegen Rambo, ganz klares Konfliktpotenzial. Doch wenn es mal wieder geknallt hatte, streckte spätestens eine halbe Stunde danach einer von uns beiden dem anderen die Hand hin und sagte: "Gib mir die Hand, Elefant." Unser symbolisches Kriegsbeilbegräbnis.

Frieden schließen, sich vertragen: Das hat uns zusammengeschweißt, davon bin ich überzeugt. Versöhnung sorgt für Erleichterung und für ein besseres Wir-Gefühl. Man übernimmt Verantwortung für seine Fehler, zeigt, dass man Dinge ernsthaft bedauert und beweist Vertrauen. Das Leben ist weniger kompliziert und belastend, wenn es friedlich ist. Und das macht ausgeglichener, glücklicher.

Noch ein Grund für Friede, Freude, Eierkuchen: Wenn wir den Tag mit einem Lächeln beginnen, so sagen es Studien, ist die Chance größer, dass wir glücklich werden. In Harmonie sind wir leistungsstärker und können Krisen besser meistern, da wir optimistischer sind.

Frieden erhält uns

Selbst im kleinsten Kosmos, der Familie, müssen die Mitglieder sich um Harmonie bemühen und Frieden wollen, wenn sie funktionieren soll. Damit Gerechtigkeit herrscht. Damit Geschwister Hand in Hand gehen. Sich Eltern verstehen und Familien sich fortpflanzen. Frieden erhält uns eben. Im Großen ist das nicht anders: In Syrien zum Beispiel hat der "Vater" sein Land in eine Krise gestürzt. Was übrig bleibt sind Verletzte, Tote, Flüchtlinge, Heimatlose. Ein Land von Kämpfen zerstört. Ein Grund mehr, sich für Frieden einzusetzen.

Gandhi wusste: Frieden kommt unbewaffnet aus
Pazifisten werden oft als naiv bezeichnet, weil die Gründe für Kriege vielfältig sein können. Aber wenn die Alternative Krieg lautet, oute ich mich lieber als naiv. Das größte Problem, das ich mit Krieg habe: Dass damit Politik und Geld gemacht wird und einige Wenige über das Schicksal ganz vieler Menschen entscheiden dürfen und ihre Macht ausnutzen. Junge Männer ziehen in den Krieg. Wenn sie überleben, kehren sie oft traumatisiert zurück. Zivilisten sterben. Kinder werden vergast. Da geht es nicht um Rente mit 67 oder eine Frauenquote, sondern um Leben. Oder Tod. Viel zu oft von Unbeteiligten.

Krieg bringt nur kompromisslose Zerstörung mit sich. Die Lösung? Habe ich nicht. Friedenskämpfer Mahatma Gandhi schon: Er sah in unbewaffneter Liebe die Möglichkeit, Beziehungen wiederherzustellen und Gewalt zu beenden. Gandhis Geheimnis war, durch Gewaltlosigkeit Wut in Stärke zu verwandeln. Was so philosophisch klingt, leuchtet ein: Es nützt mir doch nichts, meinen Gegner zu vernichten. Er soll nachdenken und im besten Fall dazu bewegt werden, mit mir Frieden zu schließen.

Gewalt gilt heute allerdings als ziemlich normal. Ob in der Werbung, in der Zeitung oder in Filmen - wir werden jeden Tag mit Bildern von Gewalt konfrontiert, ja sogar überflutet. Das beeinflusst uns, viele akzeptieren Gewalt als Normalität. Ich gebe meine Stimme lieber für Kommunikation ab: Wenn man miteinander spricht und sich zuhört, ist eigentlich kein Platz für Unzufriedenheit und gekränkte Eitelkeiten. So wird Krieg und Gewalt zumindest vorgebeugt. Im Sinne von Gandhi: Ein Kompromiss als Basis für ein Miteinander. In einer fortschrittlichen Zeit wie heute.

Peace: Friedensaktivisten kämpfen für eine schöne Fantasie.
Peace: Friedensaktivisten kämpfen für eine schöne Fantasie.
Frieden ist immer ein Sieg
Es muss nicht jeder wie Gandhi sein. Auch Papst Franziskus überraschte mich vor wenigen Wochen mit einem Satz, der mir nicht aus dem Kopf gegangen ist: "Krieg bedeutet immer das Scheitern des Friedens, er ist immer eine Niederlage für die Menschheit."

Man muss weder Papst-Experte noch Kirchen-Freund sein, um zu verstehen, was er uns damit sagen will. Krieg bringt uns nicht voran. Wie eine Bleikugel zieht er uns nach unten. Er ist eine Niederlage, meistens für beide Seiten. Bei der Menschen ihre Mitmenschen verlieren. Und viele ihre Menschlichkeit.

Was ich nicht verstehe: In jedem Lebensbereich sind wir ständig um unser Fortkommen bemüht. Zumindest aus egoistischen Gründen will man im Job, in der Familie, in der Gesellschaft sein Bestes geben, für Harmonie und Gerechtigkeit sorgen. Warum nicht auch im Großen?

Ich bin ganz und gar nicht für eine Duckgesellschaft, in der man sich unterbuttern lässt und hörig Ja und Amen sagt. Frieden bedeutet ja auch Gleichberechtigung. Streit und Konflikte können sehr förderlich sein. Entscheidend ist die Art, damit umzugehen und wie Menschen mit Respekt und Verstand aufeinander zuzugehen. Wo es Ärger gibt, soll es eben auch Versöhnung geben, "Vertragen", wie mein Bruder es nannte.

Auch wenn all das immer noch nicht die Garantie dafür ist, dass wir frei von Gewalt und Angst leben, würde der Frieden uns doch immerhin allen die gleichen Chancen geben, glücklich zu werden und uns frei zu entfalten. Frieden ist cool. Er hält uns Menschen zusammen. Freunde, Kollegen, Familien, Städte, Länder, Völker. Und Geschwister. Wäre da noch die Frage zu klären, warum Frieden eigentlich kein Menschenrecht ist. Aber wenigstens hat er schon mal einen eigenen Tag. Immerhin ein Anfang.







sfo

  

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Veröffentlicht von
am 21/09/2013
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