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 Der Streit um alte und neue Weisheiten kann ganz schön anstrengend sein | "Früher haben wir das aber anders gemacht" - Ja, früher war vieles anders und manches vielleicht sogar besser. Aber eben nicht alles. Es ist verständlich, wenn Großeltern sich in die Kindererziehung und Pflege ihrer Enkel einmischen möchten. Immerhin haben Sie das Ganze schon mindestens einmal durch und aus den eigenen Kindern ist auch was geworden - da kann es ja nicht so falsch gewesen sein. Stimmt! Es stimmt aber auch, dass es früher wie heute wie auch zukünftig immer andere Erkenntnisse gab, gibt und geben wird.
Als junge Eltern:
Junge Eltern, egal zu welcher Zeit, werden überschwemmt mit gut gemeinten Ratschlägen, Tipps und Hinweisen, mit Büchern und Ratgebern zum Thema Kindererziehung. Am besten ist es, wenn man sich einige wenige Quellen daraus heraussucht und diese, gepaart mit dem gesunden Menschenverstand, für sich anwendet. Diese Quellen sind aber in der Regel nun mal auf einem aktuelleren Stand als das Wissen der Großeltern, so gut diese es auch meinen. Großeltern und andere Bezugspersonen älterer Generationen tun daher gut daran, sich zurück- aber bereitzuhalten.
Als Großeltern:
Zeigen Sie sich als Großmutter oder Großvater interessiert an den Änderungen in Kindererziehung und -pflege. Und wenn Sie etwas nicht verstehen oder unterstützten können, lassen Sie sich die Gründe erklären. Oft lassen sich Missverständnisse auf diesem Weg leicht lösen. Zeigen Sie außerdem Ihre Bereitschaft, die junge Familie zu unterstützten – so diese das denn möchte. Wenn Sie sich nicht aufdrängen, aber zur Verfügung stehen, wird sicher hin und wieder Ihre Hilfe in Anspruch genommen.
Lesen Sie mehr über alte und neue Weisheiten und in welchen Punkten Großeltern und junge Eltern häufig aneinander geraten.
Lesen Sie außerdem auf goFeminin.de:
> Wenn Oma und Opa bei der Erziehung mitmischen
> Diskutieren Sie mit im Forum Familie - Großeltern
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