 Vom Glück, berufstätig UND Mutter zu sein. | Elena, 32 ist berufstätig - und schwanger. Das Kind ist gesund, aber sie macht sich trotzdem Sorgen. Was wird aus dem Job? Silke, 31, ebenfalls berufstätig, und ihr Mann wollen ein Kind. Aber mit ihren Kolleginnen spricht sie darüber nicht. Denn wenn der Chef davon erfährt, kann sie sich die Beförderung abschminken. Zwei Frauen und ihre Sorgen - sie stehen für die tragische Geschichte Deutschlands, der Republik Kinderlos.
30 000 Babies wurden in 2009 weniger geboren als 2008 - die tiefste Geburtenrate seit Bestehen der Bundesrepublik. Immer mehr Paare entscheiden sich dafür, berufstätig zu sein, aber kinderlos zu bleiben. Deutschland gehen die Eltern aus. Jetzt diskutieren alle, wo man sie herbekommt.
Dass weder 14-monatiges Elterngeld noch der Ausbau der Kinderbetreuung geholfen haben, Kinderlose umzustimmen und die Geburtenrate in die Höhe zu treiben, wird als Versagen der Instrumente gewertet - eine übereilte Einschätzung! Einstellungen („Erst die Karriere sichern, dann die Kinder“), Überzeugungen („Wir brauchen finanzielle Sicherheit, bevor wir eine Familie gründen“) und Ängste („Mit Kindern lande ich beruflich auf dem Abstellgleis“) lassen sich nicht innerhalb weniger Jahre weg reformieren. Doch schon wird über die Einführung einer Mütter- oder Elternquote im Job diskutiert....
Aber: Lassen sich Frauen und Männer tatsächlich zum Kinderkriegen überreden? Wollen sie wirklich nicht Eltern werden, weil sie berufstätig sind?
berufstätig hin oder her: Französinnen, Spanierinnen und Italienerinnen bekommen alle mehr Kinder als wir Deutsche. Vor allem in Frankreich scheint es gut zu funktionieren, wo nicht nur die Anzahl der Kinderlosen Paare geringer ist, sondern auch die Zahl der Mütter größer, die berufstätig geblieben sind. Was machen sie besser? goFeminin.de ist der Frage nachgegangen und hat sich bei den französischen Kolleginnen umgehört. Fazit: Es geht natürlich auch um ausreichend Kinderbetreuung, aber auch und vor allem um die Einstellung - von Vätern, Müttern und von Chefs.
Lesen Sie selbst!
Shila Meyer-Behjat Vielen Dank für die Unterstützung unserer französischen Kolleginnen bei www.aufeminin.com
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