Eat Pray Love Ehe - Elizabeth Gilbert Eat Pray Love

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Elizabeth Gilbert & der Film Eat, Pray, Love
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Eat Pray Love Ehe

 

Szene aus Eat, Pray, Love - Eat Pray Love Ehe
Szene aus Eat, Pray, Love
"Niemand sollte eine erste Ehe haben"
"Mein Vater sagt immer: Niemand sollte eine erste Ehe haben. Es ist wie zu sagen: Man sollte sofort Großeltern werden ohne Eltern gewesen zu sein." Die Vorzüge einer zweiten Ehe stellt sie bei jeder Gelegenheit heraus: Die erste Ehe sei zwar romantischer und hoffnungsvoller. "Aber beim zweiten Versuch geht man mit weit mehr Bescheidenheit heran und bringt dieser gemeinsamen Unternehmung viel mehr Respekt entgegen."

Was Ehe, Scheidung und Zweitehe angeht, ist Elizabeth Gilbert nicht nur selbstreflektiert, sondern auch bewandert. Auf ihren Reisen hat sie das persönliche Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen über die Bedeutung von Liebe und Ehe ebenso gesucht allgemeine Statistiken. Diese flossen in "Eat, Pray, Love" ein - und in ihr darauffolgendes Buch "Comitted" (dt. "Das Ja-Wort", 2010), das sich ebenso autobiografisch den Realitäten der Ehe stellt und somit eine Fortsetzung ist: Erst das Finden der Liebe, dann das Halten, das Nicht-Scheitern.

Gilbert hat sich damit wie eine Besessene beschäftigt. "In den USA gibt es 50 Prozent Scheidungsrate. Das ist, als würde ein Verrückter völlig wahllos jedes zweite Paar niederschießen." Man merkt, Elizabeth Gilbert kann gar nicht anders als in ihrem zynischen Ton zu sprechen, der in "Eat, Pray, Love" zu Tränen rührt, mal vor Lachen, mal aus Mitleid.

Das Geheimnis einer guten Ehe: "Warten und keine Kinder!"
"Wir sind alle erwachsen", sagt sie." Wenn es ein Geheímnis für eine glückliche Ehe gäbe, meinen Sie nicht, es wäre irgendwie schon herausgekommen?" Trotzdem ist Gilbert fünf Jahre und eine Hochzeit später um einiges schlauer.

Sie wisse nun, wie man zumindest das Risiko möglichst gering hält, zu scheitern: "Warte! Man kann nie lange genug damit warten, zu heiraten und Kinder zu kriegen, wenn man sie denn haben muss. Aber dann am besten bis die eigenen Kinder schon tot sind."

Und dann etwas ernster: "Nein wirklich. Frauen sollten so gut ausgebildet, finanziell unabhängig und von ihrer eigenen Karriere erfüllt wie möglich in eine Ehe gehen. Dann sind sie auch in der Beziehung glücklich. Und wenn Mami glücklich ist, sind es doch alle, oder?"




  
  

Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 23/09/2010
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