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Die Billings-Methode gehört zu den natürlichen Verhütungsmethoden. Mit ihrer Hilfe kann der Termin des Eisprungs bestimmt werden. Ihren Namen hat die Billings-Methode von den Ärzten Evelyn und John Billings erhalten, die beobachtet haben, dass sich der Zervikalschleim einer Frau zyklisch verändert.
Zum Zeitpunkt des Eisprungs wird vermehrt Schleim produziert und er bekommt eine flüssigere und fadenziehende Konsistenz. An diesen Tagen ist die Frau fruchtbar. Die Veränderungen des Schleims sind abhängig vom Östrogen- und Progesteronspiegel.
Die Billings-Methode unterscheidet folgende Phasen:
- Phase 1
Die trockenen Tage. Unmittelbar nach der Menstruation ist der Östrogenspiegel niedrig, sodass entsprechend wenig Schleim produziert wird.
- Phase 2
In den Tagen vor dem Eisprung steigt der Östrogenspiegel an. Der Schleim wird trübe gelblich oder weiß und hat eine klebrige Konsistenz.
- Phase 3
Die nassen Tage. Unmittelbar vor und nach dem Eisprung ist der Östrogenspiegel am höchsten. Dementsprechend wird der Zervikalschleim dicker und heller. Er lässt sich jetzt zu einem durchgehenden Faden ziehen. Diese Phase dauert etwa zwei bis drei Tage.
- Phase 4
Nach dem Eisprung steigt der Progesteronspiegel an. Der Schleim nimmt an Menge ab und wird trübe und klebrig.
- Phase 5
Die prämenstruelle Phase. Der Schleim wird noch weniger und nimmt eine klare, manchmal wässrige Konsistenz an.
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