|
Wie das Kondom für Männer bietet auch das so genannte Frauenkondom, das seit 1992 in Europa auf dem Markt ist, zum einen Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften, zum anderen aber auch einen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie Aids, Hepatitis, Syphilis oder Gonorrhoe (Tripper).
Vor allem auf die Vermeidung von Infektionskrankheiten bezogen, bietet das Frauenkondom einen gewissen Grad an Selbstbestimmung für die Frau. Sie ist nicht darauf angewiesen, dass der Mann ein Kondom benutzt, sondern kann selbst über die Anwendung und den Schutz entscheiden.
Das Frauenkondom ist ein stabiles, weiches Futteral aus transparentem Polyurethan. Es wird vor dem Geschlechtsverkehr in die Vagina eingeführt und bildet dort eine Barriere zwischen der Vagina, dem Gebärmutterhals, den Schamlippen und dem Penis. Da das Frauenkondom bis zu acht Stunden nach dem Einführen wirksam ist und beim Tragen überhaupt nicht gespürt wird, ist eine große Flexibilität und Spontaneität möglich.
|