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Rauchende Eltern geben sich oft große Mühe, ihre Kinder nicht dem giftigen Qualm ihrer Zigaretten auszusetzen. Manche rauchen in den eigenen vier Wänden nur dann, wenn die Kinder nicht zu Hause sind. Andere gehen jedes Mal vor die Tür oder auf den Balkon, um ihre Sucht zu befriedigen. Leider führen diese Maßnamen lediglich zu einer Verminderung der gesundheitlichen Belastung, die vom Passivrauchen für Kinder ausgeht. Es bleibt ein überraschend hohes Maß an potenzieller Schädigung, das sich kein Raucher für sein Kind wünschen kann.
Man hat festgestellt, dass Kinder auch dann noch überdurchschnittlich viel Nikotin im Körper haben, wenn ihre Eltern nur außerhalb der Wohnung rauchen. Im Vergleich zu Kindern von nichtrauchenden Eltern ist die messbare Nikotinmenge etwa doppelt so hoch. Die Giftstoffe des Zigarettenrauchs haften offenbar auch an der Kleidung der rauchenden Eltern sowie in Teppichen, Möbeln, Vorhängen und an den Wänden.
Noch schlimmer sind die Belastungen, wenn Eltern in unmittelbarer Gegenwart ihrer Kinder rauchen: dann ist die Nikotinmenge im Körper der Kinder sogar 15-fach erhöht. Kein Wunder, denn in einem verqualmten Raum atmen Kinder pro Stunde so viele Giftstoffe ein, als rauchten sie selbst eine Zigarette.
Die Folgen können verheerend sein:
- Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Babys aus Raucher-Haushalten ein deutlich erhöhtes Risiko haben, am „Plötzlichen Kindstod“ zu sterben.
- Darüber hinaus erkranken Kinder von rauchenden Eltern häufiger an Asthma, Lungenentzündung und Bronchitis. Auch von Mittelohrentzündungen sind sie häufiger betroffen.
- Nicht zuletzt ist ihr späterer Griff zu Zigaretten statistisch eindeutig wahrscheinlicher.
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