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Allein­erziehende Mutter: Frauen über ihr Leben als Super-Mama
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Halbzeit-Mutter: geteiltes Sorgerecht

 

 - Halbzeit-Mutter: geteiltes Sorgerecht
Miriam ist 32, sie hat einen 5-jährigen Sohn. "Ich habe mich von Nikos Vater vor knapp einem Jahr getrennt. Seitdem ist mein Kind meine meine absolute Priorität. Ich will Niko stabile Verhältnisse und ein harmonisches Umfeld bieten."

Miriam hat sich eine eigene Wohnung genommen, während ihr Ex-Mann mit dem gemeinsamen Sohn im ehemaligen Familienhaus geblieben ist: "Ich wollte, dass er im selben Kindergarten bleibt und seine Freunde behalten kann. Er wurde durch die Trennung schon genug traumatisiert. Da wollte ich ihn nicht noch mehr belasten."

Wir wollten das Beste für ihn
"Wir haben uns von Anfang an auf das geteilte Sorgerecht geeinigt. Im Alltag bedeutet das vor allem morgens Stress, wenn ich ihn zur Schule bringen muss, da ich jetzt etwas weiter weg wohne. Damit er die Trennung besser verdauen kann, erklären wir ihm, dass er Glück hat, zwei Zimmer in zwei Wohnungen und doppelt soviel Spielzeug zu haben! Außerdem ist die Kommnunikation zwischen mir und seinem Vater gut. Wir telefonieren regelmäßig."

Miriams Tage sind voll verplant: "Die Woche vergeht, ohne dass man es bemerkt. Nur am Wochenende fällt es mir noch schwer, zu mir zu finden und mich mit mir zu beschäftigen. Ich befinde mich noch in einer Art Übergangsphase. In meinem früheren Viertel hatte ich meine Gewohnheiten, meine Freunde ... Jetzt muss ich auch mal mit mir allein klarkommen."

Ich brauche regelmäßig Zeit nur für mich
"Das mag seltsam klingen, aber die Tatsache, dass Niko viel bei seinem Vater ist, ist auch ein toller Ausgleich für mich. Ich brauche mein eigenes Leben. Ich weiß diese Augenblicke zu schätzen, und ich fühle mich ohne meinen Sohn absolut nicht einsam und verlassen. Wenn ich ihn dann nach einer Auszeit wieder bei mir habe, bin ich ausgewogener und gelassener."




  
  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 13/04/2010
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