Erste Hilfe für Kinder

Mit Kindern können Sie schnell in die Situation kommen, in der Erste Hilfe gefragt ist - Erste Hilfe für Kinder
Mit Kindern können Sie schnell in die Situation kommen, in der Erste Hilfe gefragt ist
Ein aufgeschlagenes Knie, ein Wespenstich oder vielleicht ein Schnitt an einer Glasscherbe – gerade mit Kindern können Sie schnell in die Situation kommen, in der Erste Hilfe gefragt ist.
Bei kleineren Wehwehchen und Verletzungen reicht es, eine speziell für Kinder gefüllte Hausapotheke zur Hand zu haben. Bei größeren Unfällen und Verletzungen ist es hilfreich, wenn Sie einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys und Kleinkinder absolviert haben und wissen, wie Sie sich im Notfall verhalten müssen.

Erste Hilfe für Kinder – das sollte die Hausapotheke für Kinder enthalten:
  • Heftpflaster in kleinen Größen, weich gepolstert, farbenfroh und freundlich, um vom ersten Schreck abzulenken. Ein Pflaster kann auch vom Schmerz ablenken, wenn gar kein Blut fließt! Außerdem: Heftpflaster am Stück, wovon die passende Länge abgeschnitten werden kann
  • Dreiecktücher, um zum Beispiel einen Arm zu fixieren. So können Sie den Arm ruhigstellen, bis ein Arzt überprüfen kann, ob der Arm beispielsweise gebrochen ist.
  • Splitterpinzette, mit dünner, eventuell gebogener Spitze. Damit können Sie Dreck und Splitter aus einer Wunde entfernen.
  • Zeckenpinzette, um Zecken schnell und ohne sie zu zerdrücken herausziehen zu können. Bewährt haben sich Haken-Pinzetten, die dicht auf die Haut gesetzt werden, sodass sich der Kopf der Zecke im Spalt befindet. Anschließend ziehen Sie die Zecke mit einer sanften Drehbewegung heraus.
  • Fieberthermometer
  • Verbandsschere: Spezielle Verbandsscheren haben eine Abrundung, sodass der kleine Patient nicht versehentlich verletzt werden kann.
  • Sterile Kompressen, sterile Mullbinden, elastische Binden und ein Augenverband in Kindergröße.
  • Baumwolltupfer
  • Leukoplast/Leukotape: Heftpflaster mit besonders hoher Klebekraft, luftdurchlässig, wasserabweisend, zugfest, aber reißbar.
  • Mildes Desinfektionsspray 

Kleinere Verletzungen können schnell verartztet werden.
Kleinere Verletzungen können schnell verartztet werden.
Erste Hilfe für Kinder – was tun?
Viele Verletzungen, die nicht weiter bedenklich sind, lassen sich mit Aufmerksamkeit, Trösten und Pusten schnell beheben. Wunden, die von selber aufhören zu bluten, müssen nicht zwingend mit einem Pflaster abgedeckt werden – vielen Kindern hilft das Pflaster aber über den Schmerz hinweg.

Größere Verletzungen, Vergiftungen und andere Notfälle sind aber eine ganz andere Kategorie. Hier ist es sinnvoll, wenn man als Elternteil einen speziellen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder besucht. In diesen Kursen lernen Sie, wie Sie sich im Notfall richtig verhalten. Außerdem gibt der Kurs eine gewisse Sicherheit, um im Notfall ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu verfallen.

Spezielle Erste Hilfe-Kurse für Kinder werden zum Beispiel von den Johannitern, den Maltesern, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und anderen angeboten. Erste-Hilfe-Sets für Kinder können Sie bei verschiedenen Anbietern online bestellen oder in der Apotheke bekommen.

Notrufnummern
Oft ist schnelle Hilfe gefragt. Da ist es wichtig, die passende Nummer schnell parat zu haben. Die international immer gültige Notrufnummer ist die 112 – wenn sie dort anrufen und den Notfall schildern, wird man Ihnen weiterhelfen und sie gegebenenfalls zu einer passenden Stelle vermitteln.

Bunte Pflaster helfen oft über den Schmerz hinweg.
Bunte Pflaster helfen oft über den Schmerz hinweg.
Dennoch ist es hilfreich, ein paar spezielle Notrufnummern in der Nähe zu haben:

allgemeine Notrufnummern:
Feuerwehr, Rettungsdienst, Unfall: 112
Polizei: 110
Telefonseelsorge: 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222

Giftnotrufnummern:
Berlin: Telefon 030-19 240
www.giftnotruf.de

Bonn: Telefon 0228-19240
www.giftzentrale-bonn.de

Erfurt: Telefon 0361-73 07 30
www.ggiz-erfurt.de

Freiburg: Telefon 0761-19240
www.giftberatung.de

Göttingen: Telefon 0551-19 240
www.giz-nord.de

Homburg/Saar: Telefon 06841-19 240
www.uniklinikum-saarland.de/giftzentrale

Mainz: Telefon 06131-19 240
www.giftinfo.uni-mainz.de

München: Telefon 089-19 240
www.toxinfo.org

Nürnberg
Telefon: 0911/398- 24 51
www.giftinformation.de

Österreich, Wien
Telefon: Notruf: +43 (0)1/406 43 43, allgemeine Beratung: + 43 (0)1/4 04 00 22 22
www.meduniwien.ac.at/viz/

Schweiz, Zürich
Telefon: +41 44 251 51 51 (Notfälle), +41 44 251 66 66 (allgemeine Anfragen)
www.toxi.ch/start.html




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Veröffentlicht von Sandra von dem Hagen
am 11/11/2011
Die Lesernote:4.5/5 
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