Erziehungsfehler: Worauf Sie achten sollten

Erziehungsfehler - welche gibt es? - Erziehungsfehler: Worauf Sie achten sollten
Erziehungsfehler - welche gibt es?
Es gibt Sätze und Verhaltensweise, die Sie als Eltern unterlassen sollten – weil Sie für Ihr Kind schlichtweg kontraproduktiv sind und mehr Schaden anrichten, als nutzen. Äußerungen, die verletzen und sich fürs Leben einprägen, und Verhalten, das aus Kindersicht unverständlich und unlogisch erscheint.

Die häufigsten Erziehungsfehler und wie Sie sie vermeiden können:
  • Schlechtem Benehmen Aufmerksamkeit schenken
Ist leichter gesagt, als getan – schlechtes, unerwünschtes Verhalten ignorieren (solange keine Gefahr besteht). Wer genau dies aber mit der trotzigen Dreijährigen im Supermarkt über mehrere Male konsequent durchgezogen hat, wird feststellen, dass es wirklich hilft.
  • Gutes Benehmen ignorieren
Ihr Kind hat ohne Aufforderung den Tisch abgeräumt – und Sie sagen … nichts? Das enttäuscht, und wird dazu führen, dass das Kind beim nächsten Mal den Tisch nicht mehr leer räumt. Lob ist im Kindesalter sehr wichtig – und gerade, wenn selbstständiges, positives Verhalten gezeigt wird, immer angesagt!
  • Selbst entgegen einer Ansage handeln
Kinder lernen von Ihnen – hauptsächlich! Sie müssen daher mit gutem Vorbild vorangehen und können nicht z. B. das Wasser laufen lassen beim Zähneputzen verbieten, selbst es aber genau so machen.
  • Nicht vor den Kindern anschreien, bitte!
    Nicht vor den Kindern anschreien, bitte!
    Mit Regeln oder Aufforderungen überhäufen
Zu viele Aufforderungen auf einmal überfordern ein Kind – selbst im höheren Schulalter. Kleinen Kindern sollten Sie nie mehr als eine Aufgabe gleichzeitig auftragen, ansonsten führt das zu Frustration und möglicherweise Ablehnung. Sagen Sie also nie „Räum jetzt dein Zimmer auf, danach hilfst du mir im Garten und heute Abend musst du mit dem Hund raus!“, sondern fordern Sie Ihr Kind zunächst nur auf, das Zimmer aufzuräumen. Trennen Sie außerdem zwischen Aufforderungen und Bitten, letztere können, müssen aber nicht erfüllt werden. Als Anreiz (z. B. nach dem Zimmer aufräumen bitte im Garten helfen) könnten Sie z. B. eine beliebte Belohnung in Aussicht stellen – Motivation ist alles!
  • Das Selbstwertgefühl des Kindes untergraben
Sicherlich gibt es auch aus Ihrer Kindheit und Jugend Sätze, die Ihnen bis heute in den Ohren klingen. Emotionale Äußerungen wie z. B. „Himmel, du kannst aber auch gar nichts richtig machen!“ oder „Das ist doch nicht so schwer, du bist vielleicht dumm“ untergraben das Selbstwertgefühl Ihres Kindes, frustrieren und demotivieren.
  • Inkonsequent oder zu hart bestrafen
Überlegen Sie sich genau, wann und für was Sie eine Strafe ankündigen – denn diese müssen Sie dann auch durchziehen. Ansonsten lernt Ihr Kind, dass sein Verhalten trotz Ankündigung keine Folgen hat. Dies kann wiederum zu auffälligem Verhalten des Kindes führen, da es Sie und Ihre Reaktionen extrem schwer einschätzen kann.

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> So nehmen Sie Ihrem Kind die Angst vor dem Zeugnis




cs

  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 28/08/2009
Die Lesernote:4.8/5 
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