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Erziehung

Fernseher und Computer: Schlecht fürs Kind?

Fernseher und Computer: Wenn das Vergnügen zum Problem wird - Fernseher und  Computer:  Schlecht fürs Kind?
Fernseher und Computer: Wenn das Vergnügen zum Problem wird
Selbst wenn man wollte, kann man elektronischen Medien heutzutage kaum noch ausweichen. Sogar im Kindergarten werden die Kleinen bereits an den Umgang mit der Maus und dem Bildschirm gewöhnt, im Internet gibt es spezielle Kinderseiten und im Kinderzimmer findet sich allerhand elektronisches Spielzeug – vom Gameboy über den Kinder-Computer, digitale Spiele und manchmal sogar ein Fernseher.

Zahlreiche Studien haben sich in den letzten Jahren mit dem Einfluss dieser digitalen Welt auf die kindliche Entwicklung beschäftigt – im Fokus stehen vor allem Sprachentwicklung, Gewaltbereitschaft und Intelligenz. Was ist dran an der Behauptung, Computer, Fernseher und Co. seien schlecht fürs Kind?

Spannungsfeld Kinder, Computer und Fernseher
Das Leben eines Kindes ist heute ein anderes als noch vor 20 Jahren. Immer präsent: elektronische Medien wie Computer (mit der "neuen“ Welt Internet), Fernseher mit einer enormen Programmauswahl, elektronische Kuscheltiere und Puppen, Gameboy, Videospiele und weitere nehmen weitaus mehr Zeit eines Kindes ein als vor dem "digitalen Zeitalter“. Umstritten ist die Auswirkung eines solchen Angebots auf die kindliche Entwicklung, beispielsweise auf kognitive und emotionale Fähig- und Fertigkeiten.

Die Entwicklung von Wahrnehmung
Die Entwicklung eines Kindes hängt von vielen Faktoren ab. Beispielsweise müssen Kinder lernen, „frei“ zu spielen, kreativ zu interagieren, sich in andere hineinzuversetzen, logisch zu denken und vieles mehr. Insbesondere die ersten beiden Punkte sind in der Interaktion mit elektronischen Medien schwer möglich. So wird beispielsweise eine Puppe oder ein Stofftier erst dann „lebendig“, wenn das Kind seine Kreativität einsetzt. Durch freies Spielen lernen Kinder ihre Phantasie zu benutzen, in andere Rollen zu schlüpfen und eine andere Perspektive einzunehmen – also die Welt mit anderen Augen zu sehen. Computer oder Fernseher hingegen interagieren nicht (oder kaum), sondern präsentieren Inhalte.

Mögliche Auswirkung von übermäßigem Fernseh- und PC-Konsum
Zu frühes und zu häufiger elektronischer Medienkonsum wirkt sich nachweislich negativ auf die kindliche Entwicklung aus. Beispiele dafür sind sprachliche Defizite, aber auch Defizite im Sozialverhalten. Nach der "Lerntheorie“ übernehmen Kinder Rollenvorbilder, so dass z. B. auch dargestellte Gewalt potenzielle Anreize bietet. Eltern sollten daher stark kontrollieren, mit welchen Inhalten ihr Kind konfrontiert wird. Andere Untersuchungen zeigen jedoch auch, dass durch die Präsenz audiovisueller Medien auch die Verarbeitung digital dargebrachter Informationen verbessert werden kann – sozusagen eine gelernte "Multitasking-Fähigkeit“.

Wichtig: Klare Regeln
Am wichtigsten im Umgang mit PC, Fernseher und Co.: Klare Regeln! Sie werden Ihr Kind nicht medienfrei erziehen können, dafür sorgen schon die Kontakte in Kindergarten und Schule, und Sie werden Ihr Kind dadurch auch nicht zum Außenseiter machen wollen. Daher ist das Wichtigste feste Regeln, die Sie auch durchsetzen müssen. Kinder unter drei Jahren sollten überhaupt nicht fernsehen oder Computer spielen, Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag. Grundschulkinder dürfen maximal eine Stunde am Tag computern oder fernsehen. Allerdings sollten Kinder nicht viele verschiedene Sachen anschauen dürfen, sondern nur einmal am Tag eine bestimmte Sendung -  danach wird der Fernseher abgeschaltet.

Tabus:
- Fernsehen oder Computerspielen morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule
- Fernsehen oder Computerspielen während der Mahlzeiten 
- Fernsehen oder Computerspielen unmittelbar vor dem Schlafengehen

Wichtig:
Lassen Sie kleine Kinder nie alleine fernsehen und vermeiden Sie den Fernseher im Kinderzimmer!

Lesen Sie dazu außerdem auf goFeminin.de
>6 Tipps für Eltern: Computerspiele im Kinderzimmer




cs

  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 05/01/2010
Die Lesernote:3/5 
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