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Erziehung: Wenn Oma und Opa mitmischen

Erziehung: Was geht und was geht gar nicht?

   

Gut aufgehoben bei Opa und Oma - Erziehung: Was geht und was geht gar nicht?
Gut aufgehoben bei Opa und Oma
Für viele Eltern sind die Großeltern ihrer Kinder eine enorme Stütze im Alltag – Untersuchungen sprechen von rund zwei Milliarden Betreuungsstunden, die deutsche Großeltern pro Jahr leisten. In der Regel passen Oma und Opa sehr gerne auf die Kleinen auf – denn sie sind in der glücklichen Position, nicht dafür sorgen zu müssen, dass die Kinder brav das Zimmer aufräumen und immer alle Hausaufgaben erledigt sind. Omas und Opas sind in der Regel zum Verwöhnen da, zum Geschichten erzählen, für Zoo-Besuche, zum Eisessen und Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielen.
Schwierig wird es, wenn sie sich in die Kindererziehung einmischen und ständig Ratschläge erteilen – sind sie auch gut gemeint, sie können nerven. Für die Eltern ist es zunächst wichtig, dass sie sich selbst einig sind – Sie und Ihr Partner sollten also für sich selbst klären, auch was die Beziehung zu den eigenen und den Schwiegereltern angeht, welche Regeln bei Ihnen gelten.

Den Großeltern sollten Sie klar machen, dass Kindererziehung und Verantwortung bei Ihnen liegen – erinnern Sie beispielsweise Ihre Mutter oder Schwiegermutter an die Zeit, als sie selbst ihre Kinder bekommen haben – und von allen Seiten belehrt wurden. Allerdings müssen sie sich auch nicht haarklein an Ihre Anweisungen halten – hier sollten Sie nur auf wirklich wichtige Dinge bestehen, z. B. auf das Zähneputzen nach dem Essen, auf feste Schlafenszeiten für die Kleinsten und Ähnliches. Hier sollten Sie sich auf keine Kompromisse einlassen. Aber wenn die Großeltern etwas großzügiger beim Süßigkeiten verteilen sind oder die Kids vielleicht doch mal Fernsehen dürfen, obwohl Sie persönlich hier sehr streng sind – sehen Sie darüber hinweg. Bereits Kleinkinder mit zwei Jahren können verstehen, wenn bei Oma und Opa etwas andere Regeln gelten als Zuhause. Wenn Sie gar nicht damit einverstanden sind, suchen Sie nach Kompromissen – genehmigen Sie z. B. das Stückchen Schokolade nach dem Essen und machen Sie den Vorschlag, anstelle der Tonnen an Geschenken und Mitbringseln lieber ein Sparbuch fürs Kind anzulegen.




  
 

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 11/09/2009
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