Antipyretika: Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen

   

 - Antipyretika: Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen
Wenn Sie ein Kind haben, sollten Sie immer ein fiebersenkendes Medikament (Antipyretika) in der Hausapotheke vorrätig haben. Bedenken Sie allerdings, dass diese Medikamente nur dabei helfen, die Beschwer- den des Kindes zu lindern, indem das Fieber gesenkt wird. Die eigentlichen Ursachen des Fiebers werden damit nicht bekämpft.

Wir weisen in diesem Zusammenhang ebenfalls darauf hin, dass Antibiotika keine direkte Wirkung auf das Fieber haben.

Wichtig: Nur Ihr Arzt kann entscheiden, welches Medikament im konkreten Fall verabreicht werden darf! 

Es gibt für Kinder drei verschiedene Medikamente gegen Fieber:

- Paracetamol: das am häufigsten eingesetzte Arzneimittel gegen Fieber.

- Ibuprofen und Ketoprofen (gibt es nur mit ärztlichem Attest): das sind entzündungshemmende Medikamente aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika.

- Acetylsalicylsäure (ASS, zum Beispiel Aspirin): Soll nach neuestem Forschungsstand bei Kleinkindern nicht mehr verabreicht werden, da es unter Umständen eine sehr seltene tödliche Hirnschädigung bewirken kann (das so genannte Reye-Syndrom).

Vermeiden Sie nichtsteroidalen Antirheumatika, wenn Ihr Kind Windpocken hat, an Wassermangel leidet (durch Erbrechen, Durchfall), Nieren- oder Leberinsuffizienz hat oder bei jeder anderen grippeähnlichen Erkrankung.

Diese Medikamente existieren in verschiedenen Einnahmeformen: als Sirup, Zäpfchen, Brausetabletten... Der Vorteil des Zäpfchens ist, dass es das Kind behält, was bei den trinkbaren Medikamenten nicht unbedingt der Fall ist, denn es kann die Medizin ausspucken oder nicht richtig herunterschlucken.

Die oben genannten Medikamente gibt es mit verschiedenen Markenamen. Bevor Sie Ihrem Kind ein Medikament verabreichen, sollten Sie deshalb überprüfen, dass ihm noch kein anderes fiebersenkendes Mittel gegeben wurde.

Bei den ganz Kleinen hängt die verabreichte Menge vom Körpergewicht ab. Halten Sie sich unbedingt an die Vorgaben Ihres Arztes und lesen Sie bei Bedarf die Packungs- beilage durch. Halten Sie unbedingt den Zeitabstand zwischen der Einnahme des Medikaments ein: in der Regel alle 4 bis 6 Stunden, also maximal 4 bis 6 Einnahmen innerhalb von 24 Stunden.

Noch Fragen? Dann sprechen Sie im Forum für Kinderkrankheiten mit anderen Müttern darüber!




  
 

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 10/10/2007
Die Lesernote:3.7/5 
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