Embryonenschutzgesetz

Künstliche Befruchtung Embryonenschutzgesetz

  

 - Künstliche Befruchtung Embryonenschutzgesetz
Künstliche Befruchtung ist in Deutschland im Embryonenschutzgesetz geregelt. Wie der Name sagt, steht der Schutz des Ungeborenen (und auch der der  Eizelle, befruchtet oder unbefruchtet) im Zentrum. Menschenwürde und Leben müssen gegen die Interessen der Wissenschaft und Forschung geschützt werden. Das leuchtet ein. Niemand will, dass mit Eizellen und Embryonen "gespielt" wird.

Der Schutz beschneidet jedoch auch die Möglichkeiten kinderloser Paare, ihren Kinderwunsch doch noch erfüllen zu können. Und: Künstliche Befruchtung ist strenger reguliert als es die Möglichkeiten während einer Schwangerschaft selbst sind. Zum Beispiel bei Gentests. Dies hat der Bundesgerichtshof in einer Grundsatzentscheidung nun geändert, Gentests an unbefruchteten Eizellen für zulässig erklärt hat.

Die Debatte ist dadurch neu entbrannt. Dabei geht es nicht um die in der Entscheidung maßgebliche PDI (Präimplantationsdiagnostik), sondern um künstliche Befruchtung generell. Kinderlose Paare lassen sich längst nicht mehr von den strengen deutschen Vorschriften von ihrem Kinderwunsch abbringen: Sind die Mittel hier ausgeschöpft, reisen sie ins Ausland, nach Ungarn oder Spanien, wo "mehr möglich" ist. Selbst in Österreich sind die Gesetze lockerer als hier.

Brauchen wir also auch hier weniger rigide Vorschriften, mehr Möglichkeiten für kinderlose Paare? Warum bleibt Homosexuellen künstliche Befruchtung in Deutschland verwehrt? Muss ein Paar wirklich standesamtlich verheiratet sein? Und was spricht gegen eine Leihmutterschaft?

"Suche eine Leihmutter": Künstliche Befruchtung in der Diskussion
Für ein Stimmungsbild reicht der Blick ins goFeminin.de-Forum zur künstlichen Befruchtung und IVF oder zum Kinderwunsch. Hier wird alles debattiert - und alles in Erwägung gezogen. Denn für die, die tatsächlich in der Situation sind, ungewollt kinderlos zu sein, kommt zunächst alles in Frage: "Meine Frau und ich suchen eine Leihmutter, um unser zweites Kind auf die Welt zu bringen, da meiner Frau die Gebärmutter nach der Geburt unseres ersten Kindes entfernt werden musste.", schreibt ein Vater.

Andererseits bleibt die Frage: Wie weit darf ein Kinderwunsch gehen? Hier fragten wir direkt bei den Leserinnen und Lesern in der Community nach. Leserin quelle85 meint: "Ich finde das gut das unsere Wissenschaftler hier in Deutschland und auch in einigen anderen Ländern so weit sind, dass es z.B. die künstliche Befruchtung gibt. Würde es die nicht geben dann hätte ich womöglich nie Hoffnung auf eine eventuelle Schwangerschaft...".

Wie weit darf künstliche Befruchtung gehen, sollen die Regelungen in Deutschland geändert werden? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und diskutieren Sie mit uns und den anderen Leserinnen.


Lesen Sie außerdem auf goFeminin.de: 
>
Alles zum Thema Unfruchtbarkeit
> PDI - Was ist das? 
> Bundesgerichtshof entscheidet über künstliche Befruchting

> Forum zur künstlichen Befruchtung und IVF
> Hier geht's direkt zur Diskussion




smb

 
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 09/08/2010
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