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Neue Richtline
Mutterschutz in der EU: Zankapfel Babybauch
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Mutterschutz Richtlinie

 

Against longer maternity leave: British MEP Marina Yannakoudakis © Marina Yannakoudakis  - Mutterschutz Richtlinie
Against longer maternity leave: British MEP Marina Yannakoudakis © Marina Yannakoudakis
Was könnte gegen die neue Mutterschutz-Richtlinie sprechen? Richtig: Geld! Viel Geld.

Verteidiger der bestehenden Regelung fürchten eine "Kostenexplosion", sollte es tatsächlich europaweit verbindliche 20 Wochen Mutterschutz geben.

Im derzeitig schwachen wirtschaftlichen Klima könnte dies Unternehmen davon abhalten, junge Frauen zu beschäftigen - sie könnten ja schwanger werden.

"Die Kosten, die mit dieser Neuerung zusammenhängen würden, könnten bis 2010 bis zu 121 Milliarden Euro betragen. Das können wir uns einfach nicht leisten", meint die konservative Abgeordnete Marina Yannakoudakis.

"Wenn wir diese Vorschläge umsetzen, werden wir jungen Frauen nicht nur die Chancen am Arbeitsmarkt vermiesen, sondern auch Unternehmen und leeren öffentlichen Kassen enorme Kosten aufbürden. Wir würden damit einer Frau die Möglichkeit nehmen, selbst zu bestimmen, wie sie die Zeit des Mutterschutzes regeln will."

Mutterschutz-Richtlinie: Kostenabschätzung, aber richtig
Einmal wurde die Abstimmung bereits verschoben, weil eine Gruppe Parlamentarier eine genaue Analyse der Kosten gefordert hatte. Ein Schuss in den Ofen: Als der Bericht vorgelegt wurde, war das Parlament noch mehr gespalten - ohne, dass mehr Klarheit herrschte.

Zwar schätzen die Experten, dass die neue Direktive die Kosten für Länder wie Deutschland und Großbritannien in die Höhe treiben würde - um 1,9 Milliarden Euro bzw. 1,7 Milliarden. Aber Insider berichteten, dass selbst die Experten sich darüber nicht einig waren. Die Zeitung "European Voice" zitierte einen von ihnen: “Jeder sagte etwas anders.”

Und laut der Europäischen Frauenlobby (EWL) ist es irreführend, sich auf die bevorstehenden Kosten für Unternehmen zu stürzen. "In 24 von 27 Ländern der EU ist es der Staat und nicht der Arbeitgeber, der die Kosten des Mutterschutzes trägt", so Präsidentin Brigitte Triems. "Europäische Regierungen haben Milliarden zur Rettung von Banken, Unterstützung der Autoindustrie und Baufirmen ausgegeben. In Mütter und Kinder zu investieren, kostet viel weniger und ist ein Investment in die Zukunft der Gesellschaft."




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/11/2010
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