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Mutterschutz für Männer

 

 - Mutterschutz für Männer
Die größte Neuerung bringt die Richtlinie, auch wenn sie den Namen Mutterschutz trägt, vermutlich für die Männer. Zwei Wochen Vaterurlaub sollen sie nach dem Vorschlag bekommen. Das wäre auch in Deutschland ein absolutes Novum.

Unterstützer dieser Änderungen haben sich auf den Ansturm ihrer Gegner vorbereitet. Pünktlich zur Abstimmung zeigten sie auf, dass die Ausgaben für diese Väterauszeit mit Leichtigkeit gedeckt werden könnten - nur 0,4 Prozent mehr Frauen müssten dafür arbeiten. Der veränderte Mutterschutz habe genau diesen Effekt, so die Überzeugung (und die Ergebnisse von Studien).

Mutterschutz für Väter: Es zahlt sich aus
Zudem legen sie weitere Zahlen vor. Denn die Forschung hat auch erwiesen, dass Männer sich später mehr in die Erziehung ihrer Kinder einbringen, wenn sie nach der Geburt eine Auszeit nehmen können.

Diese Aufteilung der Verantwortlichkeiten sorgt wiederum für eine Entlastung der Frauen zu Hause - und eine stärkere Einbindung im Job, und zwar um viel mehr als nur die benötigen 0,4 Prozent! Ist eine Frau nicht allein für die Versorgung des Nachwuchses zuständig, wird sie eher eine Voll- als die Teilzeitstelle annehmen. Das wiederrum schafft mehr Einnahmen für den Staat.

Und eine Väterauszeit kann noch weitere positive Effekte erzielen: So werden Kinder derzeit meist ausschließlich von Frauen betreut - Mutter, Kindergärtnerin, dann die Lehrerin - und kaum von Männern. Sind Väter mehr eingebunden, wachsen diese Kinder in viel ausgeglicheneren Verhältnissen auf.

"Die neue Richtlinie würde eine klare Botschaft aussenden: Mütter sind im Berufsleben mehr als willkommen und Väter sind herzlich eingeladen, sich die Erziehung der Kinder mit ihrer Partnerin zu teilen", so die Abgeordnete Antonyia Parvanova aus Bulgarien, die sich stark für die Änderung einsetzt. "Je früher wie diese Botschaft aussenden, desto besser. Denn selbst, wenn wir relativ schnell entscheiden, würde die Regelung erst 2015 in Kraft treten. Ab dann werden uns die Zeichen der alternden Gesellschaft sehr bewusst sein."




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 24/11/2010
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