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Eltern helfen Eltern

Networking – Eltern helfen Eltern

  

Mutter mit vielen Kindern - Networking – Eltern helfen Eltern
Mutter mit vielen Kindern
Ein sicheres Eltern-Netzwerk ist nicht nur hilfreich, wenn die Kinderkrippe streikt oder Sie eine Mitfahrgelegenheit in den Zoo suchen. Eltern können sich gegenseitig auch helfen, indem man sich auf Jobangebote oder freie Wohnungen aufmerksam macht, indem die Juristin einen Rat bei Nachbarschaftsproblemen erteilt oder der Steuerberater einen Blick auf die Einkommenssteuererklärung wirft. Kurz gesagt - wer zielgerichtet Beziehungsstrukturen aufbaut, kann nicht nur netter worken, sondern auch netter leben.

Sechs Tipps für einen guten Anfang:

1. Erwartungen definieren
Überlegen Sie genau, warum Sie weitere Kontakte suchen und pflegen möchten. Brauchen Sie z. B. eine Fahrgemeinschaft oder suchen Sie Eltern für gemeinsame Unternehmungen der Kinder? Nur wer seine Ziele kennt und auch weiterhin im Blick hat, ist beim Networking erfolgreich.

2. Klasse statt Masse
Treffen Sie sich nicht wahllos mit allen Eltern aus dem Kindergarten Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes, sondern wählen Sie Ihre neuen Bekanntschaften nach dem Motto „Klasse statt Masse“ aus. Achten Sie auf Gemeinsamkeiten, denn dadurch finden sich weitere Berührungspunkte. Wer gerne zum Wandern in die Berge fährt, hat vielleicht auch Lust auf einen gemeinsamen Camping-Ausflug. Unterschätzen Sie auch die Kontakte nicht, die über gemeinsame Bekannte bestehen.

3. Geben und Nehmen (bitte in dieser Reihenfolge)
Wer nur fordert, aber nichts geben will (oder erst nach mehrmaliger Aufforderung) wird kein erfolgreicher Networker - und wird garantiert kein stabiles Elternnetzwerk aufbauen können. Wenn Sie einen neuen Kontakt intensivieren wollen, sollten Sie zunächst selbst etwas in die Waagschale werfen. Sind Sie z. B. geschickt im Schultütenbasteln? Dann laden Sie andere Eltern doch zum gemeinsamen Brunch und Basteln ein, und entdecken Sie weitere Gemeinsamkeiten. Wenn Sie eine Fahrgemeinschaft bilden wollen, nennen Sie die Zeiten und Möglichkeiten, die Sie einbringen können - und fragen Sie die andere Mutter erst danach, ob sie Ihr Kind vom Kiga mitnehmen könnte.




cs

 
  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 09/06/2009
Die Lesernote:5/5 
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