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Konflikte zwischen Kind & neuem Partner

Konflikte zwischen Eltern und dem neuen Partner haben Auswirkungen auf die frische Beziehung - Konflikte zwischen Kind & neuem Partner
Konflikte zwischen Eltern und dem neuen Partner haben Auswirkungen auf die frische Beziehung
Ihre Kinder mögen Ihren neuen Partner nicht? Nach dem Tod des Partners oder häufiger nach einer Trennung bleiben heutzutage verständlicherweise die wenigsten Menschen alleine, sondern möchten irgendwann wieder eine neue Beziehung eingehen. Sind Kinder da, gibt es nicht selten Konflikte: Es entstehen Ängste, die Mama oder den Papa teilen zu müssen, oder, noch schlimmer, auch diese(n) zu verlieren! Auch wenn eine dritte Person plötzlich in der Erziehung mitmischt, kann es knallen, bzw. wenn sich das Leben der Kinder plötzlich schon wieder ändert. Was Sie im jeweiligen Fall tun können, verraten wir Ihnen hier.

Wenn die Kinder den Partner noch nicht kennen
Idealerweise lesen Sie diesen Artikel aus Interesse an der Materie und es besteht derzeit kein Konflikt – weil Ihre Kinder Ihren neuen Partner z. B. noch gar nicht kennen. Das ist die einfachste Ausgangslage, denn sie ermöglicht Ihnen, Ihre Kinder behutsam an die neue Situation heranzuführen. Ein neuer Partner sollte zunächst als Gast in die Familie eingeführt werden, damit die Kinder sich langsam an neue Strukturen gewöhnen. Für erste Treffen eignen sich Ausflüge wie z. B. ein Besuch im Zoo, so dass der neue Partner dazu stoßen kann und nicht zwangsläufig bis zum Schluss dabei bleibt – sondern sich nach ein oder zwei Stunden wieder verabschiedet. Bezeichnen Sie Ihren neuen Partner dabei nicht so, sondern stellen Sie ihn Ihren Kindern als „einen Freund“ vor, das ist für die meisten Kinder nachvollziehbar und wenig beunruhigend.

Wenn die Erziehungsfrage unklar ist
Wichtig ist, dass Sie und Ihr neuer Partner darüber einig sind, dass Ihr Partner während der ersten Phase (Verlieben, Kennenlernen, etc.) über keine Erziehungskompetenz den Kindern gegenüber verfügt. Der neue Partner sollte auch nicht den Anspruch haben, an die Stelle des leiblichen Vaters oder der Mutter treten zu wollen – Kinder legen auf diese Unterscheidung in der Regel auch den allergrößten Wert.

Solange das neue Paar nicht zusammen wohnt oder gar verheiratet ist, sollte der neue Partner den Kindern gegenüber möglichst unbefangen bleiben und dies auch als Chance sehen, ein freundschaftliches Verhältnis ohne stiefväterliche oder stiefmütterliche Pflichten aufzubauen. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass das Kind mit dem neuen Partner umspringen kann, wie es möchte – hier ist auch der verbliebene Elternteil gefragt. Es bedeutet aber z. B., dem Kind keine Anweisungen zu erteilen, wann es sein Zimmer aufzuräumen hat oder ähnliches.

Loyalität: Wenn das Kind in Konflikte kommt

Keinesfalls darf sich der neue Partner schlecht über den leiblichen Vater oder die leibliche Mutter negativ auslassen – egal, ob er dazu eine andere Meinung hat, muss vor dem Kind/den Kindern immer respektvoll und höflich über den oder die Ex gesprochen werden. In vielen Fällen ist die Hauptursache dafür, dass das Kind den oder die Neue nicht mag, ein unterschwelliger Loyalitätskonflikt dem fehlenden Elternteil gegenüber. Es sollte also unter anderem darauf geachtet werden, dass der Kontakt zum Vater oder der Mutter gut ist bzw. der Besuchskontakt stabil bleibt. Führen Sie auch keinen zweiten „Papa“ ein – Ihr Kind soll den neuen Partner beim Vornamen nennen, das ist völlig ausreichend! Wenn Kinder sich von beiden Elternteile ausreichend beachtet und geliebt fühlen, fällt es meistens leichter, sich auf eine dritte Person einzulassen und diese nicht als „Störenfried“ zu betrachten. Beachten Sie, dass mit Ihrem/Ihrer Ex diese Konstellation stehen oder fallen kann – insbesondere, wenn das Kind die Frustration oder die Wut des anderen über die neue Partnerschaft der Mutter oder des Vaters spürt, können Probleme entstehen. Falls es nicht möglich ist, dies auf Elternebene mit dem Expartner zu klären, können Sie z. B. auch ein gemeinsames Gespräch mit Mitarbeitern vom Jugendamt führen.

Wenn das Kind unter Verlustängsten leidet

Kinder bekommen Angst, wenn sie ihr sicheres und stabiles Umfeld verlieren – das ist in der Regel der Fall, wenn sich die Eltern trennen. Häufig widmet sich der alleinerziehende Elternteil dann umso intensiver den eigenen Kindern. Diese extreme Aufmerksamkeit geht jedoch wieder verloren, wenn ein neuer Partner hinzukommt. Kinder reagieren auf Veränderungen mit Unsicherheit, und daraus folgend mit Angst und Abwehr – es ist kein Wunder, dass viele Kinder plötzliche Änderungen im Alltag auf den neuen Partner beziehen und lautstark fordern, dass dieser wieder geht. Geben Sie also Ihren Kindern, aber auch sich selbst und Ihrem neuen Partner viel Zeit, in die neue Situation hineinzuwachsen. Machen Sie nicht sofort „auf Familie“, sondern heißen Sie Ihren neuen Partner zunächst als „Gast“ willkommen. Ändern Sie nicht plötzlich Ihr Verhalten und führen neue Regeln ein, sondern vermitteln Sie Ihrem Kind, dass trotz der neuen Beziehung in Ihrem Leben alles beim Alten bleibt. Fördern und unterstützen Sie den Kontakt zum leiblichen Elternteil und nehmen Sie evtl. gemeinsam mit Ihrem Ex eine Erziehungsberatung wahr, um Ihrem Kind die Umstellung so leicht wie möglich zu machen. Führen Sie keinen zweiten „Papa“ ein, sondern einen Freund, der den Kindern ebenfalls Stabilität geben kann, jedoch kein neuer Erziehungsberechtigter ist.






cs

  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 19/12/2009
Die Lesernote:4.3/5 
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