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Europäischer Gerichtshof: Rechte der Väter gestärkt

  

Gerichtsurteil: Rechte von Vätern und Kindern gestärkt - Europäischer Gerichtshof: Rechte der Väter gestärkt
Gerichtsurteil: Rechte von Vätern und Kindern gestärkt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat in einem Urteil die Rechte leiblicher Väter gestärkt. Bei der Entscheidung der Straßburger Richter ging es darum, ob Männern die Klärung der Vaterschaft und der Umgang mit ihren (mutmaßlichen) Kindern verweigert werden darf.

Deutsche Gerichte hatten bislang stets Familien absoluten Schutz eingeräumt. Ein außerehelicher (aber leiblicher) Vater war bisher völlig rechtlos. Dem hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 15. September widersprochen.

Das Gericht gab dem Kläger (ein 53-Jähriger aus Fulda) Recht, dem bislang der Umgang mit seinem mutmaßlichen Kind abgesprochen worden war. Eine verheiratete Frau lebte mit dem Mann in einer Beziehung, hatte ihn aber während ihrer Schwangerschaft verlassen und war zu ihrem Ex-Mann zurückgekehrt.

Schutz der Familie oder Wohl des Kindes?

Der Antrag des Mannes auf Vaterschaft seines mutmaßlichen Kindes wurde vom Jugendamt abgelehnt. Auch einen Vaterschaftstest hatten Gerichte abgewiesen. Das Argument der deutschen Gerichte war, dass das Kind in einer bestehenden Ehe geboren und daher die Vaterschaft des Mannes nicht bindend sei.

Das europäische Gericht hat mit seinem Urteil nun auch die Rechte des Kindes gestärkt. Ein Vaterschaftstest darf nicht mehr einfach verweigert werden. Ab sofort muss das Wohl des Kindes unabhängig von Familienkonstellationen in Entscheidungen einbezogen werden. Das bedeutet, dass Familiengerichte in jedem Einzelfall prüfen müssen, ob es im Interesse des Kindes liegt, dass es regelmäßigen Kontakt mit seinem mutmaßlichen biologischen Vater hat.

Der Kläger erhält ein Schmerzensgeld von 5.000 Euro. Das Urteil des EMGR ist jedoch noch nicht rechtskräftig

Wir haben unsere Mama-Community nach ihrer Meinung zu diesem wichtigen Urteil gefragt. Lesen Sie auf der nächsten Seite, was unsere Nutzerinnen im Forum zu dieser Gerichtsentscheidung sagen.

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Veröffentlicht von
am 27/09/2011
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