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Tipps zum Umgang mit schlechten Noten

Schlechte Noten belasten Kinder und Eltern gleichermaßen. - Tipps zum Umgang mit schlechten Noten
Schlechte Noten belasten Kinder und Eltern gleichermaßen.
Mist, schon wieder eine fünf in der Englischarbeit. Ihr Kind sitzt weinend vor Ihnen und Sie selbst wissen auch nicht mehr weiter. Schließlich haben Sie stundenlang gemeinsam für diese Arbeit gelernt und waren so sicher, dass sie besser wird.

Gründe für schlechte Noten
Es gibt viele Gründe für schlechte Noten und Probleme in der Schule. Faulheit gehört natürlich dazu, ist aber in den seltensten Fällen der Hauptgrund.

Meist setzt das Kind zu hohe Erwartungen an sich, hat Panik vor den Klassenarbeiten, kann sich schlecht konzentrieren, hat grundlegende Wissenslücken oder die falsche Lerntechnik. Je nachdem wo die Gründe für die schulischen Probleme liegen, müssen Sie andere Maßnahmen ergreifen, damit die Noten wieder besser werden.

Was tun bei schlechten Noten?
Michael Storch, Lehrer, Schulberater und stellvertretender Leiter der staatlichen Schulberatung in München, rät, bei schlechten Noten zuerst mit dem Lehrer zu sprechen. „Der Klassenlehrer erlebt das Kind täglich im Unterricht, sieht, ob es überfordert ist, ob es Hausaufgaben macht, mitarbeitet oder grundlegende Wissenslücken hat.“ Er hilft Ihnen dabei herauszufinden, wo die Probleme Ihres Kindes liegen und kann Ihnen Tipps geben, wie Sie das Problem in den Griff bekommen.

Haben Sie im Gespräch mit dem Klassenlehrer herausgefunden, warum Ihr Kind schlechte Noten mit nach Hause bringt, sollten Sie mit Ihrem Kind zusammen einen Lösungsplan entwickeln. Michael Storch: „In der siebten und achten Klasse sind Kinder schnell mit dem Zeitmanagement überfordert. Falls es Probleme bei der Erledigung schulischer Aufgaben und Freizeitgestaltung gibt, so sind klare Absprachen zwischen Eltern und Kindern hilfreich. Entscheidungen, die über die Köpfe der Kinder bzw. Jugendlichen getroffen werden, verfehlen häufig ihre Wirkung."
Manche Kinder sind auch vergesslich und können sich nur schwer konzentrieren. Hier hilft es, wenn Sie mit Ihrem Kind Konzentrationsübungen erlernen und ihm mithilfe von Plänen und Strukturen beibringen, sich selbst zu organisieren. Erstellen Sie einen Klassenarbeiten- und Testplan, damit Ihr Kind rechtzeitig mit dem Lernen anfangen kann. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind nach den Hausarbeiten direkt seine Tasche für den nächsten Tag packt. Und damit es nicht immer vergisst die Hausaufgaben in der Schule zu notieren: Besorgen Sie gemeinsam ein besonders schönes Hausaufgabenheft, das Ihrem Kind gefällt.

Kinder fallen nicht selten in ein kleines Schultief, wenn sie ständig schlechte Noten bekommen obwohl sie gelernt haben. "Möchte ein Kind seine schlechten Noten in den Griff bekommen, so sollte es sich realistische Ziele setzen. Die Verbesserung von einer Fünf auf eine Vier ist ein erster Schritt nach vorne und sollte auf jeden Fall als Erfolg wahrgenommen werden, auch von den Eltern“, so Michael Storch. Motivieren Sie Ihr Kind, trösten Sie es und zeigen Sie ihm, dass Veränderungen nur langsam eintreten können. Natürlich können Sie auch mit kleinen Belohnungen Anreize schaffen. Das hilft besonders, wenn Ihrem Kind die Lust zum Lernen fehlt.

Tipps zum Finden der richtigen Nachhilfe
Oft fühlen sich Eltern dazu verpflichtet, rund um die Uhr mit ihren Kindern zu lernen und ständig dabeizusitzen, wenn die Kleinen ihre Hausaufgaben machen. Notwendig ist das nicht, wie Michael Storch bestätigt: „Kinder müssen lernen, ihre Aufgaben eigenverantwortlich zu erledigen und Stoff für die Schule aufzubereiten. In der Klassenarbeit können die Eltern schließlich auch nicht daneben sitzen.“

Wichtiger ist es seiner Meinung nach, wenn im Bedarfsfall eine Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung gefunden wird, die die Kinder unterstützt. Ob älterer Schüler, pensionierter Lehrer oder ein Nachhilfeinstitut das Richtige für Ihr Kind ist, hängt ein bisschen von der Art der Probleme ab.

Fehlen die Grundlagen, sollten Sie etwas mehr Geld investieren und einen erfahrenen Pädagogen als Nachhilfelehrer einstellen. Hat Ihr Kind nur mit dem aktuellen Stoff Schwierigkeiten, kann auch ein älterer Schüler helfen. Hausaufgabenbetreuungen machen Sinn, wenn Kinder nervös sind und sich besser fühlen, wenn andere Personen mit am Tisch sitzen, die gegebenenfalls helfen können. Sie sind auch praktisch, wenn Ihr Kind in mehreren Fächern Schwächen hat.




db

  

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Veröffentlicht von
am 31/01/2013
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