Wer muss? Wer darf?
Schulpflicht & Schulfähigkeit: Ist Ihr Kind bereit für die Schule?

Schulpflicht

 

Die Schulpflicht beginnt für jedes Kind mit dem 6. Geburtstag. - Schulpflicht
Die Schulpflicht beginnt für jedes Kind mit dem 6. Geburtstag.
Ab dem 6. Geburtstag ist jedes Kind in Deutschland schulpflichtig. Das bedeutet: Die Eltern müssen dafür sorgen, dass das Kind jetzt in die Schule geht. Diese Schulpflicht gibt es erst seit gut 200 Jahren und gilt vom vollendeten 6. bis zum 18. Lebensjahr. Wer die Schule nur bis zur 9. oder 10. Klasse besucht, muss im Rahmen der Schulpflicht anschließend eine Berufsausbildung mit Berufsschule machen.

Die Schulpflicht für Ihr Kind beginnt zum 1. August, wenn Ihr Kind bis zum 30. Juni des entsprechenden Jahres seinen 6. Geburtstag gefeiert hat. Dieser Stichtag kann je nach Bundesland so angepasst werden, dass auch Kinder, die in der zweiten Hälfte des Jahres 6 Jahre alt werden, schon eingeschult werden können. Sie müssen sich aber keine Sorgen machen, den Termin in Ihrem Bundesland zu verpassen: Sie als Eltern erhalten eine automatische Information des zuständigen Schulamts, wenn Ihr Kind schulpflichtig ist und in der Grundschule angemeldet werden muss.

Nur Quatsch im Kopf oder tatsächlich noch nicht reif für die Schule? Im Ernstfall entscheidet der Schulrektor
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Die Anmeldung erfolgt direkt bei der Schule, die für Ihr Kind in Frage kommt. Mit der Anmeldung ist Ihr Kind noch nicht in der Schule aufgenommen – hierfür sind noch weitere Schritte notwendig, über die Sie aber von der Schule informiert werden.
Zunächst werden Sie nach der Anmeldung über einen Termin informiert, zu dem Ihr Kind von einem Schularzt untersucht wird. Bei diesem Termin wird der angehende ABC-Schütze auf seine Schulfähigkeit (s.u.) untersucht. Das heißt, der Entwicklungsstand, die Leistungsfähigkeit, die Belastbarkeit, mögliche Krankheiten und gesundheitliche Einschränkungen werden abgeklärt und in einem schulärztlichen Attest festgehalten. Dieses Attest ist die Grundlage für die Entscheidung, ob Ihr Kind eingeschult werden kann oder zurückgestellt werden sollte. Die letztendliche Entscheidung über die Aufnahme trifft der jeweilige Schulleiter.
 
Für manche Kinder ist eine Ehrenrunde in der Vorschule die bessere Entscheidung
Für manche Kinder ist eine Ehrenrunde in der Vorschule die bessere Entscheidung
Kinder, die zwar schon schulpflichtig sind, aber körperlich und/oder psychisch dem Schulbesuch noch nicht gewachsen sind (Entwicklungsverzögerung, vorangegangene Krankheiten) können zurückgestellt werden. Das bedeutet, sie werden erst im folgenden Jahr eingeschult und bleiben so lange im Kindergarten. Vielerorts bieten Kindergärten sogenannte Vorschulen an, in denen zurückgestellte Kinder gezielt auf die Schule vorbereitet werden. Alternativ gibt es auch Grundschulen mit integrierten Schul-Kindergärten.

Genauso wie es die Möglichkeit gibt, Kinder zurückzustellen, so ist es auch möglich, Kinder vorzeitig einzuschulen. Darum müssen Sie sich als Eltern aber gezielt kümmern und einen Antrag bei dem entsprechenden Schulamt stellen.




  
  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 04/08/2010
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