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Judith Rakers: Zwischen Tagesschau und Zaubershow | ||||||
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"Zauberkunst lässt uns staunen" „Als Kind hatte ich einen Zauberkasten - so einen mit einem schwarzen Plastik-Zauberstab. Meine Eltern haben monatelang Verblüffung und Verwunderung geheuchelt. Das haben sie ganz gut gemacht - ich hatte monatelang Spaß.“ Heute beherrscht Judith Rakers immer noch keine Zaubertricks. Das ist für ihre Sendung aber auch kein Problem: Bei „Einfach Magisch" sind Profis am Werk - und Rakers moderiert. Gemeinsam mit jeweils einem Prominenten präsentieren vier Zauberkünstler an diesem Abend kleine Tricks und große Illusionen. Der Show gingen aufwändige Vorbereitungen voraus: Die Zaubertricks mussten einstudiert und Außenszenen mit Passanten gedreht werden. Die prominenten Zauberlehrlinge, darunter die Schauspieler Sophia Thomalla und Erol Sander, verbrachten dazu gleich mehrere Tage mit ihren Lehrmeistern. Der Lohn der Mühen: dem Gewinnerpaar wird der Titel „Bestes Zauberteam 2012“ vom Publikum verliehen.
„Ich finde, Verblüffung und Neugierde - das sind Gefühle, die völlig altersunabhängig sind. Natürlich lassen sich kleine Kinder von etwas anderem beeindrucken als Erwachsene. Aber meine Freundinnen, die schon Mütter sind, erzählen mir immer wieder mit Begeisterung, mit welcher Neugier und Freude ihr Kind die Welt entdeckt. Wir Erwachsene sind da oft schon etwas abgestumpft.“ Aus Neugierde wird Vielseitigkeit Neugierde ist nicht nur in Zusammenhang mit „Einfach magisch“ ein Thema für Rakers: „Ich bin ein zutiefst neugieriger Mensch. Ich liebe es einfach, andere Welten zu erkunden und mich da hinein zu fühlen.“ Andere Welten, das heißt auch: Andere Formate. Seit 2010 moderiert Rakers regelmäßig nicht mehr nur die Tagesschau, sondern gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo auch die Talkshow „3nach9“ im NDR. Ein Jahr später erhielt sie für ihre Moderation des Eurovision Song Contests 2011 - gemeinsam mit ihren Moderationskollegen - den deutschen Fernsehpreis. Vor kurzem saß sie in der Jury der Show „Der klügste Deutsche“. „Ich lass mich nicht gerne in Schubladen stecken“, begründet Rakers ihre berufliche Bandbreite. „Ich arbeite sehr viel und habe selten frei. Dieser Beruf ist also ein sehr großer Teil meines Lebens. Und wenn ich da das Gefühl hätte, ich kann nicht wirklich ich sein und müsste immer nur eine Facette bedienen, würde mir da auf Dauer die Motivation fehlen.“ Außerdem sei es einfach ein Riesenunterschied und damit eine tolle Abwechslung, ob man im Tagesschaustudio mit Roboterkameras stehe, oder ob man vor einem Live-Publikum moderiere, so Rakers: „Das ist einfach eine andere Energie." Blazer vs. Abendkleid: Die Gretchenfrage der Judith Rakers Dass Auftritte in bunten Abendshows der Seriosität einer Tagesschau-Sprecherin vielleicht schaden könnten, glaubt Judith Rakers übrigens nicht. „Ich habe zumindest noch kein Briefe bekommen von Leuten, die sagen: ‚Seit ihrem Auftritt in dieser Show sind sie für mich nicht mehr glaubwürdig‘.“ Mit Fragen in diese Richtung scheint sie jedoch schon öfter konfrontiert worden zu sein - für die erfahrene Journalistin ein Hinweis darauf, dass Frauen im deutschen Fernsehen immer noch mit Vorurteilen und Rollenzuschreibungen zu kämpfen haben. „Manchmal frage ich mich, ob Jan Hofer das auch gefragt wird. Er moderiert ja schließlich auch eine Talk-Show. Oder Uli Wickert - der hat Krimis geschrieben. Oder Günter Jauch: der moderiert eine seriöse politische Talkshow im Ersten und zugleich ein unterhaltsames Quiz auf RTL. Selbst Frank Plasberg ist in der Information und Unterhaltung unterwegs“, gibt Rakers zu Bedenken. > Judith Rakers über Rollenklischees: Frauen zwischen "Spiegel" und "InStyle" hes | ||||||
Video: Entspannungs
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Inhaltsverzeichnis
Judith Rakers: Zwischen Tagesschau und Zaubershow
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