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Bin ich eigentlich schön? Wir zeigen, was wirklich hinter unserem Schönheitsideal steckt

Veröffentlicht von Redaktion
Veröffentlicht am 13. Februar 2014

Bin ich schön? Alles nur eine Frage der Zeit! Was wir heute schön finden, war früher verpönt. Denn das Schönheitsideal hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach komplett geändert.

Was ist eigentlich Schönheit? Und wer legt fest, was schön ist und was nicht? Eigentlich liegt Schönheit ja im Auge des Betrachters. Aber machen wir uns nichts vor: Schon immer war es so, dass die Gesellschaft uns ein gewisses Idealbild vorgibt, wie eine schöne Frau auszusehen hat.

Doch dieses Idealbild war nicht immer gleich. Über die Jahrzehnte hat sich das Schönheitsideal mehrfach gewandelt. Ob dick oder dünn, mit langen oder kurzen Haaren, mit großen oder kleinen Brüsten - das Idealbild der Frau verändert sich ebenso wie die Mode. Was wir heute schön finden, war vor 50 Jahren so gar nicht erstrebenswert!

Ein Beispiel? In den 50er Jahren waren Frauen mit ausladenden Kurven angesagt. Marilyn Monroe galt als DAS Idealbild einer Frau: Blond, weiblich, sexy, kurvig! Breite Hüften, ein volles Dekolleté, sogar ein bisschen Speck an Beinen und Bauch war damals ok!

Die Erklärung dafür: Im Krieg und in der Nachkriegszeit fehlte es der Bevölkerung an allem - insbesondere an ausreichender Nahrung und guter medizinischer Versorgung. Die Menschen arbeiteten hart und nahmen kaum Kalorien und Nährstoffe zu sich. So sahen die meisten abgemagert und ausgezehrt aus. Ein kurviger Körper stand für Gesundheit, Wohlstand und ein gutes Leben! Kein Wunder also, dass alle diesem Idealbild nacheiferten.

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Heute leben wir in der westlichen Gesellschaft im Überfluss. Uns geht es besser denn je. Wir erfreuen uns an gutem Essen, das wir fast überall zu günstigen Preisen bekommen. Das Resultat: Ein ständiger Kampf gegen die überschüssigen Kilos! Übergewicht und seine gesundheitlichen Folgen sind zu einem ernsthaften Problem unserer Gesellschaft geworden. Dementsprechend streben Frauen nun das andere Extrem an: Man will schlank sein!

Das Beispiel zeigt, wie unterschiedlich Schönheit von der Gesellschaft im Laufe der Zeit definiert wurde. Von der voluminösen Form der 'Venus von Willendorf' (25.000 v. Christus), über die androgyne Twiggy (70er Jahre), bis zur trainierten Jane Fonda (80er Jahre) - diese Frauen scheinen auf den ersten Blick nichts gemeinsam zu haben. Doch jede von ihnen galt in ihrer Zeit als absolute Schönheit. Und die Frauen eiferten ihnen nach.

Das Frauenbild im Wandel der Zeit

Doch ganz egal, welches Schönheitsideal die Gesellschaft gerade vorschreibt. Am Ende gilt eben doch: Schönheit liegt im Auge des Betrachters! Und zum Glück hat jeder immer noch seinen ganz eigenen Geschmack. Ob kurvig oder schlank, blond oder brünett - jede Frau ist auf ihre Weise schön und sollte sich auch so fühlen. Denn wer sich schön fühlt, strahlt das auch nach außen hin aus.

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