 Elisabeth Badinter: Eine Feministin spricht über Emanzipation & Mutterschaft © Sipa, 2007 |
Egal, ob als Schriftstellerin oder Soziologin, als Philosophie-Dozentin (an der Pariser Eliteschule Ecole Polytechnique) oder in ihrer Eigenschaft als dreifache Mutter: Elisabeth Badinter hat keine Angst, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Vor allem wenn es sich um wunde Punkte handelt.
Bereits in den 70er Jahren kämpfte die Französin entscheidend an der Feminismus-Front mit, indem sie es tollkühn wagte, am Sockel des heiligen Mythos 'Mutterinstinkt' zu rütteln.
Jetzt kehrt die 66-Jährige in die Emanzipations-Arena zurück: In ihrer Streitschrift
Der Konflikt*, attackiert die Feministin erneut die Tyrannei der perfekten Mutter und und warnt vor den Folgen des Naturalismus. Vor allem lege das Bild von der perfekten (unendlich stillenden!) Mutter den Frauen Fesseln an.
Kurz: Elisabeth Badinter sorgt wieder einmal für Wirbel und teilt die Meinungen!
Eine gute Gelegenheit, sich mit der Philosophie und Denkweise einer der kämpferischsten Frauen der Emanizations-Bewegung unserer Zeit etwas näher zu beschäftigen. Umstritten, emanzipiert, verhasst und bewundert:
Lesen Sie das Porträt dieser französischen Feministin der anderen Art!
* Der Konflikt. Die Frau und die Mutter von Elisabeth Badinter; Verlag C.H. Beck, München 2010