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Geschichten über Krebs: Diagnose Krebs
Erst kam ein dunkles, stumpfes Loch. Dann kam die Angst. Dann die Wut. Marie-Helene durchlebt diese Stimmungen, immer und immer wieder. Vor knapp drei Wochen wurde bei ihr Brustkrebs festgestellt. Marie-Helene ist Mutter von zwei niedlichen Zwillingsmädchen, Maria und Sophie, die sie allein großzieht. Sie steht mit beiden Beinen im Leben, hat eine eigene Eventagentur. Und plötzlich war ihr Leben aus den Fugen geraten.
Sie selbst hatte die Knoten in ihrer Brust ertastet. Feste, harte Kugeln, wie Murmeln fühlte sie unter ihrer Haut. "Zuerst konnte ich gar nicht fassen, was da war. Obwohl ich so viel darüber wusste, war mein erster Gedanke nicht bei Krebs. Ich dachte nur: komisch." Im zweiten Moment jedoch kam dann Panik in ihr auf. Was, wenn es wirklich diese Knoten sind, vor denen alle warnen. Was, wenn...?
Der Besuch beim Frauenarzt brachte Gewissheit. Ja, es war Brustkrebs. Es musste operiert werden. Ob die Brust erhalten bleiben konnte, wusste die Ärztin nicht.
"Ich weiß, dass ich sehr gute Heilungschancen habe, weil der Krebs erkannt wurde und wir sofort gehandelt haben. Darüber bin ich sehr froh", sagt Marie-Helene.
"Ich habe aber auch große Angst vor dem, was noch kommt. Aber ich weiß, ich muß es überstehen. Ich kann meine beiden Mädchen einfach nicht im Stich lassen."

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