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Integration: Die Anti-Sarrazins
Um die Integration in Deutschland steht es nicht gut. Erst Kirsten Heisig mit ihrem Buch "Am Ende der Geduld", dann Thilo Sarrazin mit "Deutschland schafft sich ab", nun auch noch die Mehrzahl der Deutschen: Integration, so scheint es, ist hier fatal gescheitert. Integration, so heißt es, können nur die anderen. Und jugendliche Migranten selbst haben in der Diskussion nur eine Stimme, wenn sie als Beispiel ge- oder misslungener Integration dienen können.
Sie sind passives Objekt - und nicht aktives Subjekt in der Debatte um Integration.
Dass den kriminellen Familienclans, anpassungsunwilligen Sozialhilfe-Empfängern und prügelnden Grundschülern - allesamt mit Migrationshintergrund - abertausende gelungene Beispiele von Integration entgegenstehen, wird meist nur beiläufig erwähnt. Auch dass sich Jugendliche mit Migrationshintergrund über die eigene Integration hinaus auch sozial und damit für das Gemeinwohl engagieren, ist so gut wie nicht bekannt.
Dabei sind gerade deren Geschichten die schillerndsten, spannendsten und inspirierendsten überhaupt. Es sind Geschichten mitten aus dem Leben, von jungen Menschen, die erst sich und nun die Welt ein Stück weit besser machen wollen. Es sind Geschichten, die klein beginnen, deren Ideen jedoch riesig sind.
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