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 © Medical Aid Films | Die Idee hört sich zuerst völlig verrückt an - mit Filmen Ärzte und Krankenschwestern ausbilden?
Aber nur wenige Minuten mit den Ärzten der Hilfsorganisation Medical Aid Films und es ist gar nicht mehr so abwegig und scheint sogar einleuchtend.
Etwa bei einer Entbindung, einer der Schwerpunkte der Arbeit der Organisation und das Thema ihres ersten Animationsfilms. In vielen Entwicklungsländern „führen unausgebildete Frauen Geburten durch“, erklärt Dr. Natalie Greenwold, Geburtenhelfer und eine der Gründerinnen von Medical Aid Films.
Oft werden dabei traditionelle Praktiken angewandt. Eine besonders gefährliche: Die Nabelschnur mit einem Stein durchschneiden. Bei einem Neugeborenen kann dies zu Blutvergiftung und sogar zum Tod führen. Das wollen Greenwold und die andere Gründer von Medical Aid Films mit ihren Filmen und Materialien ändern und diese so weit wie möglich öffentlich machen. Das Ziel: Möglichst viel erreichen mit möglichst wenig Aufwand. “Es geht um Bildung”, meint Greenwold.”Bildung kann nicht gestohlen werden. Sie ist nachhaltig. Es bleibt zurück, wenn man wieder abreist.”
Samantha Fields
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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat am 24/03/2010
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