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Unfassbar! Dieses Model wurde als "zu fett" bezeichnet!

Nadine Jungbluth Veröffentlicht von Nadine Jungbluth
Veröffentlicht am 7. Februar 2014

Mit 17 wollte sie den großen Durchbruch als Model schaffen, doch ihre Agentur nannte sie "zu fett". Stattdessen sagte man ihr, sie könne als "Plus-Size-Model" arbeiten.

Die Geschichte, die Madeline Hill kürzlich auf dem Portal fashionista.com mit der Welt teilte, ist so unglaublich, dass wir sie selbst kaum fassen können. Die hübsche Amerikanerin hat eine Achterbahnfahrt der Gefühle hinter sich - und einen ständigen Kampf mit ihrem Gewicht.

Mit 17 Jahren reiste Madeline Hill nach Tokio, um dort als Model zu arbeiten. Mit ihren 1,80 m und ihrer schlanken Statur hatte sie eigentlich die ideale Größe für den Modeljob. Doch bei einem Treffen mit ihrer Agentur kam für das junge Mädchen alles anders als geplant. Obwohl Madeline damals gerade einmal 54 kg wog und Kleidergröße 34 trug, sagte man ihr in der Agentur, sie wäre "zu fett". Madeline solle sich erst einmal in Form bringen, damit sie Modeljobs annehmen könne.

Für Madeline brach eine Welt zusammen. Die Schülerin, die mit einem BMI von gerade mal 16 sowieso schon untergewichtig war, sollte noch mehr abnehmen! Nicht nur fast unmöglich, sondern auch einfach ungesund! Zu dieser Zeit ernährte sich Madeline sowieso nur noch von ein paar hartgekochten Eiern und Joghurt am Tag.

Madeline Hill damals

Also verließ Madeline Japan wieder und versuchte ihr Glück bei Modelagenturen in New York. Doch auch dort hatte sie kein Glück und wurde mehrere Male abgewiesen. In einem Treffen sagte ihr der Booker schließlich: "Du hast ein tolles Gesicht und Aussehen, aber du hast nicht die Statur, die wir bei einem neuen Model suchen." Die superschlanke Madeline traute ihren Ohren kaum, doch es kam noch dicker: "Du solltest es mal als Plus-Size-Model versuchen!" riet der Model-Booker ihr.

Mit diesen Worten im Kopf verließ die 17-Jährige das Agenturgebäude. Niedergeschlagen und traurig. Sie und Plus-Size? Jahrelang hatte sie ihren Körper mit ständigen Diäten und Sport gequält, um die perfekten Model-Maße zu erreichen. Nun steckte man sie in die Übergrößen-Abteilung? Was für eine kranke Welt!

Madeline trifft eine Entscheidung

Doch dieser Tag öffnete Madeline die Augen. Zum ersten Mal nach vielen Jahren gönnte sie sich ein Eis. Und während sie auf der Parkbank sitzt und an ihrem Eis leckte, entschied sie für sich, dass sie das Modeln nun erst einmal aufgeben würde.

Stattdessen beendete Madeline die Schule und fing an zu studieren. Endlich konnte sie ihr Leben genießen, musste nicht mehr ständig hungern und sich durch stundenlange Workouts quälen. Sie lernte, ihren Körper so zu akzeptieren wie er ist, mit all seinen schönen, weiblichen Rundungen. Erst danach wagte sie einen zweiten Versuch im Modelgeschäft.

Madeline Hill heute

Inzwischen arbeitet Madeline tatsächlich als erfolgreiches Plus-Size-Model, auch wenn sie selbst das Label 'Plus- Size' nicht unterstützt. Ihrer Meinung nach sollten Models aufgrund ihrer Figur nicht in unterschiedliche Schubladen gesteckt werden. Ein Model ist ein Model, egal welche Kleidergröße. Sie sagt:"Ich würde gerne Models in allen Größen und Formen nebeneinander auf der Website ihrer Agentur sehen und nur mit einem einzigen Label versehen, das wirklich passt, nämlich: Frauen!"

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