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10 Sätze von Teenie-Töchtern, bei denen selbst der ruhigsten Mama der Geduldsfaden reißt

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 23. Januar 2015
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Sind die kleinen Mädchen von einst einmal in der Pubertät, wird die Kommunikation zwischen ihnen und den Eltern beinah unmöglich - denn eine Partei ist immer beleidigt. Aus Sicht einer Mutter bieten diese 10 Sätze extrem viel Explosionspotential.

Die Pubertät ist aber auch eine gemeine Zeit. Die heranwachsende junge Frau weiß nicht, wer sie eigentlich ist, wo sie hin soll und was sie eigentlich will. Und dann sind da die Eltern, die ständig irgendetwas wollen. Kaum ein Heranwachsender rebelliert in dieser Zeit nicht gegen die Eltern, das System, einfach alles. Da kommt man auch als liebende Mutter an den Punkt, an dem man nicht mehr weiter weiß.

Und es gibt Sätze, die gehen einem nicht nur einfach auf die Nerven, nein, die hört man am Tag mindestens 10 Mal. Deshalb hier unsere Top Ten der am häufigsten und anstrengensten Sätze von pubertierenden Töchtern und ein kleiner Lösungsansatz, um die aufgeheizte Stimmung nicht noch mehr zu befeuern.

1. "Warte, eine Sekunde, ich komme gleich!"

WANN?: Egal was man von der Tochter will, der Satz folgt unmittelbar, nachdem man sie gerufen hat. Aufräumen, einkaufen fahren oder Abends mal essen gehen, eine Teenie-Tochter ist nie fertig.

REAKTION: Gleich ist in den Augen des Kindes ein sehr dehnbarer Begriff. Für die Tochter ist 'gleich' irgendwas zwischen 20 - 160 Minuten, während Mama irgendwas zwischen jetzt und fünf Minuten erwartet. Mama ruft also noch zwei, drei Mal. Wenn dann immer noch nichts passiert ist ... Auweia! Also Ruhe bewahren und wenn es geht, einfach ohne die Tochter losfahren.

2. "So bin ich eben."

WANN?: Wann immer man nur den kleinsten Funken Kritik äußern könnte.

REAKTION: Dieser Satz ist wohl das TNT in der Mutter-Tochter Beziehung. Während Mama nur gutes im Sinn hat und ihre Tochter vielleicht auf einen kleinen Fehler hinweisen mag, geht das Töchterchen sofort in die Defensive über. Ruhig bleiben ist da manchmal schwer. Aber Geduld zahlt sich aus. Manchmal hilft es, den Satz "Es sind nur ein paar Jahre, es sind nur ein paar Jahre, ..." mantrisch runterzubeten.

3. "Können wir nicht mal andere Musik hören?"

WANN?: Wann immer Mama auch nur daran denkt, dass Radio anzumachen oder eine CD einzulegen. Denn wenn Mama an früher denkt, ist die Tochter genervt.

REAKTION: Hier hilft nur Toleranz und die Besinnung auf die eigene Teenie-Zeit! Und du wirst sehen, irgendwann steckst du selbst mitten im Chart-Geschehen (und deine Tochter findet's voll peinlich - Punkt für dich)

4. "Mammaaaaaaaa!"

WANN?: Wann immer die Tochter etwas sucht!

REAKTION: Um es sich nicht mit den Nachbarn zu verderben, sollte Mama reagieren und bei der Suche helfen.

5. "Waas? Hier gibt's kein Wlan?"

WANN?: Natürlich im Urlaub, auf den sich Mama schon seit Monaten freut.

REAKTION: Jetzt heißt es Ruhe bewahren und bloß nicht auf die Idee kommen, der Tochter das Telefon ausreden zu wollen. Am besten schickt man den Mann in die Lobby und kauft sich in das Hotel-Netz ein!

6. "Mama ... Das sagt kein Mensch mehr!"

WANN?: Wenn Mama versucht, die Sprache der Tochter zu adaptieren.

REAKTION: Jugendsprache heißt so, weil sie von der Jugend genutzt wird. Das sollten wir Mütter uns wirklich eingestehen!

7. "Lass mich bitte an der Ecke raus, du musst mich nicht bis zur Tür bringen."

WANN?: Wenn man die Tochter irgendwohin fährt.

REAKTION: Eltern sind einfach uncool. Da hilft nur anhalten, Tür aufmachen und Abholort vereinbaren!

8. "Keiner versteht mich!"

WANN?: Pubertierende Töchter fühlen sich prinzipiell immer missverstanden, verlassen den Raum und knallen bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit der Tür.

REAKTION: Klopf an die Tür und biete deine Hilfe an. Manchmal hilft es auch, sie wirklich einfach in Ruhe zu lassen (das gilt für beide Seiten).

9. "Das hab' ich nicht mit Absicht gemacht!"

WANN?: Wenn mal wieder etwas schief gelaufen, oder der Tochter etwas kaputt gegangen ist.

REAKTION: Am besten schluckst du deinen ersten Ärger runter, verzeihst ihr und gibst ihr den Rat mit auf den Weg, das so etwas aber nicht nochmal vorkommen sollte.

10. " Mach dir keine Sorgen!"

WANN?: Wenn das Töchterchen flügge wird, hört man diesen Satz des Öfteren. Dabei weiß doch gerade Mama, dass, wenn die Tochter sagt, mach dir keine Sorgen, erst recht Grund zur Sorge besteht.

REAKTION: Du kannst dein Kind nicht einsperren, also musst du ihm vertrauen. Die Sorgen werden aber leider niemals weniger.

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