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'Blue': Die Boy-Band im Interview zum neuen Album 'Hurt Lovers'

© Sandra Ludewig - 'Blue': Die Boy-Band im Interview zum neuen Album 'Hurt Lovers'
© Sandra Ludewig
Die britische Pop-Boyband 'Blue' war von 2001 bis 2005 eine der erfolgreichsten Musikgruppen der Welt. Sie standen mit Legenden wie Stevie Wonder und Elton John auf der Bühne und ihnen flogen die Herzen der Fans in Scharen zu. Ihr größter Hit: 'Sorry Seems To Be The Hardest Word'.

Nach einer vierjährigen Pause haben sich Duncan, Antony, Simon und Ryan wieder zusammengetan und ihre musikalische Karriere als 'Blue' weiter vorangetrieben. Zuletzt steuerten die vier zu dem Schweighöfer-Film 'Schlussmacher' den Titel 'Hurt Lovers' zum Soundtrack bei. Wir haben 'Blue' in Köln getroffen und mit ihnen über Boybands, Casting-Shows und die Macht der neuen Medien gesprochen.

Ihr macht jetzt schon seit über einem Jahrzehnt Musik – hattet ihr davon nicht mal irgendwann die Nase voll?
Antony: Das ist mal eine gute Frage! Klar ist das anstrengend, du musst immer frisch bleiben, immer am Ball. Das kann sehr schwer sein und echt hart.
Simon: Ich sehe das ein bisschen anders! Ich war immer in der Zeit am unglücklichsten, in der ich keine Musik machen durfte.

Habt ihr denn in all den Jahren mal etwas Anderes probiert als Musik zu machen?
Simon: Ja klar, wir haben uns als Schauspieler versucht oder waren musikalisch auf Solopfaden unterwegs. Aber ich habe mich nie mehr zu Hause gefühlt als in der Zeit, die ich mit diesen Jungs hier verbracht habe!
Ryan: Ja, das sehe ich auch so. Ich habe vorhin eher von der Musikindustrie gesprochen, nicht von meiner Liebe generell für die Musik.
Simon: Für mich war es zum Beispiel auch unangenehm, berühmt zu sein, wenn es dabei nicht um meine Musik geht. Ich brauche die Musik, um glücklich zu sein.

Euer neues Album ist fertig. Seid ihr nervös?
Simon:
Total! Das ist nach Jahren unser erstes Album, ich bin ziemlich nervös!
Duncan: Heutzutage ist es dank des Reality-TVs so einfach, berühmt zu werden. Aber uns gibt es schon so lange und wir waren weit vor der ganzen Reality-TV-Zeit bereits erfolgreich. 'Blue' ist da etwas ganz Besonders!

Warum habt ihr euch dazu entschieden, doch wieder als Band aufzutreten?
Duncan: Es ist ziemlich hart für einen alleine im Musikbusiness. Als wir uns damals getrennt haben, waren wir alle auf der Suche nach Individualität. Aber zusammen ist es einfach besser. Ich hatte viele Probleme, als ich solo unterwegs war. Das ist heute nicht mehr so. Heute fühle ich mich im Kreis der Jungs viel sicherer als alleine. Ich habe es auch gehasst, alleine auf der Bühne zu stehen.
Antony: Als wir damals aufgehört haben, haben die englischen Medien alle gesagt: das war’s. Aber tief in uns war ein Samen gepflanzt, der musste erst aufgehen und blühen.

© Sandra Ludewig
© Sandra Ludewig
Sind eure Fans eigentlich mit euch erwachsen geworden und immer noch die gleichen oder sind auch viele neue dazu gekommen?
Duncan:
Die sind schon mit uns erwachsen geworden, vor allem die deutschen und britischen Fans. Wir hoffen natürlich, dass wir jetzt auch viele neue Fans gewinnen können!

Ist es heute etwas Anderes, eine Boyband zu sein als noch vor zehn Jahren zur Hoch-Zeit der Boybands?
Simon: Nein, nicht wirklich. 'One Direction' zum Beispiel sind heute super erfolgreich. Es ist noch nicht so lange her, da war eher die Zeit der Live- und Indiebands. Aber das Reality-TV hat den Weg geebnet für eine neue Boyband-Ära.

Seht ihr euch denn heute noch als typische Boyband? 
Simon: Wir sehen uns heute noch mehr als Künstler, nicht als Retortenband aus einer Reality-Show wie 'X-Faktor'. Wir sind erwachsen geworden, wir sind alle Väter und haben eine Familie. Unsere Stimmen sind reifer geworden genau wie unsere Songs.

Was haltet ihr denn von diesen Reality-Casting-Shows?
Duncan: Die sind halt ein Teil unserer Gegenwart und Gesellschaft. Als wir angefangen haben, gab es das so noch nicht. Wer heute in so einer Show gewinnt, für den wird die riesige Musikindustrie-Werbemaschine angeworfen.Wir mussten noch von Club zu Club ziehen und sind in Schulen aufgetreten, um unsere Fans zu gewinnen. Es gab kein Facebook, kein Twitter.

Ich erinnere mich, damals musste man sich die Infos über die Lieblingsband noch aus Zeitschriften zusammensammeln ...
Duncan: Ja, stimmt, das waren echt ganz andere Zeiten.
Simon: Heute muss man einfach nur noch den Fernseher einschalten oder der Band auf Twitter folgen.
Antony: Man baut über die neuen Medien auch einen ganz anderen, viel persönlicheren Kontakt zu den Fans auf, man redet richtig mit ihnen.

Worüber denn? 
Antony: Über alles mögliche. Sie erzählen mir von ihren Leben, ihren Träumen. Ein Mädchen hat mir mal erzählt, dass sie so gern reisen würde, aber das Gefühl hat, dass das nicht geht. Ich habe sie dann gefragt, wie alt sie sei und ob sie Kinder habe. Sie war erst 27! Dann habe ich gesagt, sie solle das auf jeden Fall machen und ihre Träume wahr werden lassen. Das ist doch das Beste, was man machen kann, wenn man ungebunden ist. Sie hat das dann echt gemacht. Jetzt ist sie in Taiwan und unterrichtet Englisch. Das ist doch toll!

Ihr habt einen Song zu dem neuen Schweighöfer-Film 'Schlussmacher' beigesteuert. Gefällt euch die Idee des Films?
Duncan:
Ja, ich denke, das ist eine wirklich tolle Geschichte!

Was haltet ihr denn von so einer Schlussmach-Agentur, würdet ihr die in Anspruch nehmen?

Duncan: Klar! (lacht) Oder am besten gleich twittern. Nein, Spaß bei Seite. Würde ich nicht.
Simon: Frag uns in 20 Jahren nochmal, vielleicht sagen wir dann was Anderes!


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jw

  

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Veröffentlicht von
am 23/02/2013
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