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Urlaub fast geschenkt: Couchsurfing wird immer beliebter

von Judith Innerhofer Veröffentlicht am 25. Juni 2012

Haben Sie schon mal etwas von "Couchsurfing" gehört? Bei diesem Trend geht es nicht um eine neue Sportart, sondern um einen Reisetrend. Das Prinzip dahinter ist so einfach wie günstig: Weltweit gratis bei Privatpersonen übernachten und dabei die besten Tipps von Ortskundigen für den Aufenthalt bekommen.

Wo kann man sich für Couchsurfing anmelden?
Es gibt verschiedene Portale, auf denen man sich umschauen und kostenlos anmelden kann. Dort erstellt man - ähnlich wie bei facebook - ein genaues Nutzerprofil, um möglichst passende Gastgeber oder Gäste zu finden. Außerdem bieten die meisten Portale auch Bewertungen an, wie gastfreundlich der Sofaanbieter ist.

Die Idee der Gratis-Beherbergung ist allerdings nicht ganz neu: Das älteste Netzwerk 'Servas' wurde 1949 im Nachkriegseuropa gegründet. Der Unterschied zu den jüngeren Couchsurfing Portalen ist, dass 'Servas' auch heute nicht internetbasiert ist. Wenn man Mitglied werden will, muss man ein persönliches Aufnahmegespräch mit einem der Mitarbeiter führen.

Welches ist das bekannteste Portal für Couchsurfing und wer hat es erfunden?
Im Jahr 2004 ist das Portal "Couchsurfing.org" online gegangen. Es wurde von dem amerikanischen Backpacker Casey Fenton gegründet. Fenton konnte auf seiner Reise durch Island kein erschwingliches Quartier finden. So fragte er per Massenmail Studenten nach einem Schlafplatz. Daraufhin bekam er Hunderte Antworteten: Das Gastfreundschafts-Netzwerk war geboren.



Inzwischen hat die Community 2,7 Millionen Mitglieder aus 246 Ländern. Pro Woche kommen etwa rund 20.000 Mitglieder dazu. Das Durchschnittsalter beträgt 28 Jahre.

Übrigens: Manchmal entsteht aus dem Kurzurlaub auf der Couch eines Fremden sogar mehr. Freundschaft, Liebe, was auch immer. Zwar werden Couchsurfing-Fans immer wieder dazu aufgefordert, die Community nicht als eine Art Partnerbörse misszuverstehen. Dass auf dem Sofa trotzdem schon so einige Beziehungen gestiftet wurden, ist ein netter Begleitumstand des Couchsurfing.


Buchtipp : Anja Kühner & Jean-Louis Pagès: (Fast) Gratis Reisen: Ein Guide durch die Gastfreundschaftsnetzwerke. Erschienen im abcverlag, 2010.


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