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Einmal Rollentausch, bitte: Wenn der 3-jährige Sohn die Mama anziehen darf

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 13. Februar 2015
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Ein interessantes Experiment, bei dem vor allem Mama richtig viel lernen durfte.

Summer Belessa ist eine viel beschäftigte Frau. Sie ist Schauspielerin, Art-Director, Mode-Bloggerin, und vor allem Mutter. Weil ihre Mutterrolle und die Liebe zur Mode sie gleichermaßen inspirieren, hatte sie eine Idee. Warum sollte nicht einmal ihr dreijähriger Sohn Rockwell, den sie selbst in den letzten Jahren ja allmorgendlich angezogen hat, ihre Sachen aussuchen dürfen.

Gesagt getan. Sohn Rockwell war Feuer und Flamme für die Idee. Einmal muss Mama machen, was er sagt!
Bei seiner Wahl der Kleidungsstücke ging der Dreijährige auch sehr konsequent vor: angezogen wurde, was besonders ihm gefiel! Mickey Mouse, Pfeile, Blumen - eben alles was das Herz eines kleinen Jungen so erfreut!

Tragen durfte Mama Summer an den fünf Tagen also Folgendes:

Auch wenn die wilde Kombinationen aus Rockshirt, Sweatshirt und Sommer-Accessoire erstmal gewöhnungsbedürftig aussieht, so empfand es Summer als viel wichtiger, dass es ein gemeinschaftliches Erleben zwischen ihr und ihrem Sohn war, wie sie in ihrem Blog-Eintrag schreibt.

​Der Dreijährige fand es toll, dass Mama getragen hat, was er ihr ausgesucht hat. Er war teilweise richtig euphorisch und konnte es nicht abwarten die Kleidungsstücke auszuwählen.

Mama hingegen schluckte ihre Zweifel über die Wahl herunter und hielt sich strikt an das Outfit ihres Sohnes. Nur manchmal musste sie den Nachwuchs auf fehlende Must-haves hinweisen.

So zum Beispiel, als er an Tag vier zwar drei Oberteile ausgesucht hatte, sonst aber nichts weiter. Ohne Hosen traute sich Summer dann doch nicht vor die Tür.

​Die Schuhe, so beschreibt es die Bloggerin, waren ihrem Sohn immer besonders wichtig. Und dass die nun immer identisch aussehen müssen, sagt ja auch keiner.

Am letzten und fünften Tag waren beide dann aber doch ein bisschen froh, dass das Experiment nun enden sollte. Rockwell hatte die Lust am Aussuchen verloren und Summer durfte wieder selbst über ihre Kleidung bestimmen. Dennoch waren die fünf Tage ein voller Erfolg. Die Bloggerin ist sich sicher, dass es ihrem Sohn besonders gefallen hat, dass seine Meinung so wichtig war und vor allem, dass sie gehört wurde.

​Und sie hat einmal mehr gelernt, das Sachen am Ende einfach nur Sachen sind. Niemand hat sie auf ihre Outfits angesprochen, schief angesehen oder gar bemerkt, wenn sie unterschiedliche Schuhe trug. Aber das Wichtigste für Mama und Kind war, dass sie gemeinsam rumgealbert haben. Sie hatten viel Spaß. Spaß, den wir alle viel öfter in unserem Leben haben sollten! Wir nehmen uns nämlich oft viel zu ernst!

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