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Sie spendete ihre Niere einem Fremden: Das veränderte ihr Leben

von Redaktion Veröffentlicht am 13. Februar 2015
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Stell dir vor, du entscheidest dich dazu, einem völlig Fremden ein Organ zu spenden. Kurz vor der Transplantation lernst du ihn kennen und stellst fest: Er ist die Liebe deines Lebens! Was nach einer typischen Hollywood-Romanze klingt, ist so in den USA tatsächlich passiert.

Innerhalb eines Jahres wurde das Leben von Ashley McIntyre und Danny Robinson aus Kentucky völlig auf den Kopf gestellt. Über ihre Mutter erfuhr Ashley, dass ein junger Mann aus Louisville dringend eine Spenderniere benötigt. Da keiner seiner Angehörigen als Spender in Frage kam, suchte Danny über einen lokalen Radiosender verzweifelt nach Hilfe. Ohne neue Niere hätte der 25-Jährige, der an IgA-Nephritis - einer Erkrankung der Nierenkörperchen - leidet, vielleicht nicht überlebt.

Für Ashley stand sofort fest: Sie will diesem Mann helfen! Also ließ sie sich testen. Und tatsächlich kam die junge Frau als Spenderin in Frage. Warum sie so uneigennützig ihre eigene Gesundheit für einen völlig fremden Menschen aufs Spiel setzte? "Ich habe das alles sehr ernst genommen und mich informiert. Aber sobald der Arzt mir sagte, dass es mir auch nach dem Eingriff gut gehen würde und die Operation Dannys Leben retten könnte, dachte ich mir: Warum soll ich nicht eine Niere an jemanden abgeben, der sie dringender braucht."

Wenige Wochen vor der Transplantation lernten sich Ashley und Danny dann zum ersten Mal kennen. Sofort war beiden klar: Da ist mehr zwischen ihnen, als zwischen Spender und Empfänger normalerweise üblich ist. Doch erst nach dem entscheidenden Eingriff am 17. April 2014 entwickelte sich daraus eine innige Liebesgeschichte.

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An Weihnachten machte Danny seiner Ashley schließlich einen Heiratsantrag. Ihre Antwort: natürlich ja! Jetzt warten sie gemeinsam auf die Geburt ihres ersten Kindes. Im Juni soll Töchterchen Berkli auf die Welt kommen. Wenn das kein rundum glückliches Happy End für die beiden ist! Da sag noch mal jemand, so etwas wie Schicksal gäbe es nicht....

Was sagt ihr zu dieser Geschichte? Hättet ihr den Mut eines eurer Organe für einen anderen Menschen herzugeben? Auch wenn ihr nicht wisst, wer diese Person ist, oder ob die Transplantation wirklich funktioniert?

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