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11 echt nervige Dinge, die Kinder heute SO gar nicht mehr kennen

Kathrin Stangl
von Kathrin Stangl Veröffentlicht am 6. Februar 2015
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Ach ja, wir hatten es nicht leicht damals. So ganz ohne Smartphone, Navi und Digitalfotografie...

Es gab doch tatsächlich einmal eine Zeit, da war das Smartphone noch nicht erfunden. Wenn man von Punkt A zu Punkt B kommen wollte, musste man sich entweder den Weg beschreiben lassen oder auf die gute alte Landkarte vertrauen. Und wenn man sich mit jemandem irgendwo verabredet hat, dann konnte man nur hoffen, derjenige kam auch wirklich. Denn eben mal eine Whatsapp-Nachricht/ SMS/ Email schicken war einfach noch nicht möglich.

Diese 11 wirklich nervigen Dinge, die uns damals zum Durchdrehen gebracht haben, kennen die Kinder von heute gar nicht mehr. Aber erinnert ihr euch noch daran?

1) Das Geräusch, wenn die Internetverbindung hergestellt wird

Mal eben irgendetwas im Internet nachschauen? Das ging früher nicht! Erst musste man sich über das analoge Modem lange (und vor allem lautstark) ins Netz einwählen. Ding-Donng-Schhhhhhhhhhhhh-iiiiiiiep

2) Wenn der Radiomoderator die Aufnahme des Lieblingssongs ruiniert

Den ganzen Nachmittag hat man darauf gewartet, dass im Radio endlich wieder dieses eine Lied läuft. Schnell auf Record gedrückt und die Kassette mitlaufen lassen. Wehe, wenn der Moderator dann meinte, er müsse den Song noch einmal unterbrechen und irgendetwas reinquatschen. Dann war die ganze Aufnahme dahin.

3) Mit ausgedruckter Landkarte den Weg finden

Google Maps und mobile Navigation dank Handys? Fehlanzeige! Wenn man schlau war, hat man sich die Route am Computer erstellt und diese dann ausgedruckt. Nur diese Kilometerangaben immer... Waren es jetzt gerade zwei, oder doch schon drei Kilometer? Ist mit der Kreuzung diese oder die nächste gemeint? Da war der Blick auf die Landkarte manches Mal leichter....

4) Wenn das Kassettenband reißt

Neeeein! Das war wirklich ein Albtraum. Am besten war es noch das Mixtape, das man von seinem ersten Freund geschenkt bekommen hat. Mit etwas Glück konnte man das Band ja wieder kleben, aber dafür war schon Fingerspitzengefühl nötig...

5) Für Referate und Co im Brockhaus nachblättern

Was hat man nur ohne Wikipedia und Online-Recherche gemacht? Da konnte man froh sein, wenn die Eltern die Brockhaus Enzyklopädie zu Hause stehen hatten und man aus dem entsprechenden Band per Hand die wichtigsten Infos rausschreiben konnte.

6) Ein ganzes CD-Album kaufen für den EINEN Song

Kennt ihr das? Ihr hattet ein absolutes Lieblingslied von einer Band, aber gerade dieser Song ist natürlich nicht als Maxi-CD erschienen? Ohne iTunes etc. blieb einem de facto nichts anderes übrig, als das ganze - völlig überteuerte - Album zu kaufen. Blöd nur, wenn die restlichen Songs nicht so der Bringer waren...

7) Film entwickeln lassen

Einfach mal wild drauf los fotografieren, das gab es damals nicht. Stattdessen hat man sich jede Aufnahme gut überlegt - kostete ja schließlich alles Geld! Wenn der Film voll war, ging das Warten und Bangen los: Manchmal musste man ganz schön lang warten, bis die Bilder entwickelt waren. Und dann war die Hälfte wieder verwackelt und unbrauchbar. Toll!

8) Nummern im Telefonbuch nachschlagen

Jaja, damals gab es die Möglichkeit noch nicht, Telefonnummern mal eben zu googeln. Da musste man erst das tonnenschwere Telefonbuch herauskramen und nach der richtigen Person und zugehöriger Nummer suchen.

9) Eine nicht zurückgespulte Videokassette

Egal ob man sich eine VHS-Kassette in der Videothek besorgt oder den Lieblingsfilm von einer Freundin ausgeliehen bekommen hat: Nichts war nerviger, als erst einmal zurück zum Anfang spulen zu müssen, bevor der Videoabend losgehen konnte. Was da an Zeit drauf ging...

10) Kurz vor der Lieblingssendung keine freie VHS-Kassette

Wie jeden Sonntag wollte man den neuen Tatort aufnehmen. Und dann, kurz vor Sendebeginn der Schock: Keine freie Videokassette mehr! Was nun? Die Läden hatten alle zu und das einzige, das einem damals blieb war, eine der anderen bespielten VHS-Kassetten zu opfern und das gesicherte Filmmaterial zu überspielen. Einen Tod musste man eben sterben...

11) Zerkratzte CDs

Todsünde: CDs ohne Hülle irgendwo herumliegen lassen! Danach konnte man mit 99%iger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die CD nicht mehr zu benutzen war.

Da sage doch noch mal jemand, früher war alles besser. Können wir nach dieser kleinen Auswahl auf gar keinen Fall bestätigen. Aber eine Sache fragen wir uns: Waren wir damals vielleicht ein bisschen geduldiger? Schließlich mussten wir auf alles warten ...

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