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Sie wollte einfach nur ihr Ballkleid verkaufen, doch dann begann der Mobbing-Albtraum

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 13. Januar 2015
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Kristen Layne wollte im Internet einfach nur ihr Abschlusskleid verkaufen. Doch was sie dann erleben musste, schockierte sie zutiefst.

Die 18-jährige Kristen Layne hatte für den Schulabschlussball ihres Junior High Jahres das perfekte Kleid gefunden. Doch weil sie für ihr letztes Schuljahr und ihren endgültig letzten Schulball noch ein neues, ganz besonderes Kleid kaufen wollte, hatte sie die Idee, das alte zu verkaufen. Sie selbst hatte sich in dem paillettenbesetzten lila Ballkleid wie eine Prinzessin gefühlt und wollte, dass sich auch ein anderes Mädchen so fühlen kann.

Kristen postete also ein Bild und eine Beschreibung des Kleides in der Facebook-Gruppe
'For Sale in Sumner County, TN'. Doch anstelle von Anfragen zu dem Kleid, musste sich Kristen üble und böse Beleidigungen von zwei männlichen Gruppenmitgliedern anhören.

"...diese beiden Männer sagten wirklich grauenhafte Dinge, sie sagten mir, dass ich fett sei und alles andere als schön", so die 18-Jährige in einem Interview mit dem lokalen Fernsehsender WSMV-TV.​ Auch Kristens Vater war schockiert über so viel Hass. Er äußerte im Interview: "Ich konnte nicht verstehen, warum Leute, die sie überhaupt nicht kennen, so auf sie einprügeln."

Kristen ihrerseits, so beschämt und getroffen sie von den Kommentaren auch war, reagierte super cool. Unter die Kommentare der Männer schrieb sie: "Könnt ihr bitte mit euren Kommentaren aufhören. Es tut mir leid, wenn ich nicht eurem Schönheitsideal entspreche." Und siehe da, unmittelbar danach stellten sich auch andere Gruppenmitglieder hinter Kristen und schrieben Dinge wie "Es ist ja wohl ganz offensichtlich, dass diese Frau schön ist, innerlich und äußerlich", oder "Dieses Kleid sieht absolut atemberaubend aus". Die Gruppe, ihre Freunde und andere Facebook-User stärkten Kristen den Rücken. Und noch mehr, sie sammelten Geld für Kristen und konnten ihr so 400 Dollar für ein neues Kleid spenden.​

​​Es ist wirklich großartig, zu sehen, wie viel Unterstützung Kristen erhalten hat. Aber es ist mindestens genauso bewundernswert, wie diese junge Frau für sich selbst eingetreten ist. Sie hat sich nicht versteckt und ihre Peiniger direkt angesprochen. So viel Selbstbewusstsein hatten die gemeinen Internet-Trolle nicht, die sich einfach hinter ihrem Computer versteckt haben, als sie Kristen mobben wollten.

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