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Diabetes mellitus wird im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt, weil sich im Blut und im ausgeschiedenen Urin unnatürlich viel Zucker (Glukose) befindet. Steigt der Blutzucker bei nüchternem Magen über 120 Milligramm pro Deziliter Blut und nach den Mahlzeiten auf 180 Milligramm pro Deziliter Blut, liegt Diabetes mellitus vor. Über 90 Prozent aller Diabetiker sind Typ-2-Diabetiker.
Eine entscheidende Rolle bei Diabetes mellitus spielt das Hormon Insulin. Insulin ist ein Hormon, das sich an Rezeptoren der Körperzellen, vor allem im Muskel- und Fettgewebe, setzt, damit Glukose aus dem Blut von den Zellen aufgenommen und zur Energiegewinnung genutzt werden kann.
Bei Diabetes mellitus Typ 1 wird kein eigenes Insulin mehr gebildet (absoluter Insulinmangel). Diese Art von Diabetes kann man nicht durch vorbeugende Maßnahmen verhindern.
Bei Typ-2-Diabetes spielen aber neben einer genetischen Veranlagung Faktoren eine Rolle, die sich leicht beeinflussen lassen. Mit ausreichend Bewegung, der Vermeidung von Übergewicht und einer ausgewogenen Ernährung können Sie der Entstehung von Typ-2-Diabetes vorbeugen.
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