Kann Angst vor Krebs Krebs auslösen? |
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 Vorsicht vor der Angst vor Krebs! | Nach Erhalt einer Krebsdiagnose beginnen viele Patienten bei sich selber nach der Ursache der Erkrankung zu suchen. Sie vermuten oft einen Zusammenhang zwischen dem Krebs und ihren persönlichen Problemen, Stress, Depressionen etc.
Es wurden in zahlreichen Studien mögliche Einflüsse von Stress oder von der Persönlichkeitsstruktur auf die Entstehung von Krebs untersucht, doch bisher wurden keine direkten Beweise gefunden. Indirekt lassen sich insofern Wechselwirkungen nachweisen, dass Menschen, die großen psychischen Belastungen ausgesetzt sind, häufiger zu Alkohol und Nikotin greifen, die wiederum das Erkrankungsrisiko für Krebs erhöhen.
Die Angst vor Krebs hat somit keinen Einfluss auf die Entstehung von Krebs. Der alleinige Gedankeninhalt hat keine krebserregende Wirkung.
Bei manchen Menschen kann sich diese Angst vor einer Krebserkrankung so stark ausprägen, dass ihre Lebensqualität stark eingeschränkt wird. Viele dieser Menschen haben Krebsfälle in der Familie oder im Freundeskreis erlebt.
Verbunden mit der Angst sind häufige Arztbesuche, weil die Betroffenen abklären wollen, dass Sie wirklich gesund sind.
Sprechen Sie Ihren Arzt auf Ihre Ängste an. Sie können sich auch an eine Beratungsstelle des Krebsinformationsdienstes oder der Deutschen Krebsgesellschaft wenden.
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, diese Ängste in einem Gespräch mit einem Psychologen oder Psychotherapeuten aufzuarbeiten.
Kontakt und Informationen bei der Deutschen Krebsgesellschaft unter www.dkg.de
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