Krebs-VorsorgeGesundes Essen | |||||||||||||||
Ganz so einfach ist es wohl nicht. Denn gerade wie Ernährung und Bewegung auf das Risiko an Krebs zu erkranken, ist bisher noch sehr umstritten. Dass sie es tun, ist hingegen wissenschaftlich anerkannt. Die Experten gehen mittlerweile sogar davon aus belegen zu können, dass rund 60 Prozent aller Krebserkrankungen durch eine gesunde Lebensweise vermieden werden können. Dafür müssen ein paar einfache Regeln beachtet werden: 1. Vitamine sind nicht alles Bei gesunder Ernährung denken viele auf Anhieb erst einmal auf die Ost- und Gemüseabteilung. Während Vitamine nach wie vor wichtig sind (Faustregel: Fünfmal Obst und Gemüse am Tag), wurde in der Vergangenheit ihre Wirkungsweise jedoch wohl etwas überschätzt. Sie sind zwar ein wichtiger, jedoch nicht der einzig entscheidende Faktor zur Krebsprävention durch Ernährung. Es geht um eine ganzheitliche Lebensweise aus gesunden Nahrungsmitteln, Bewegung und Verzicht schädigender Lebensmittel (vor allem solcher mit synthetischen Inhaltsstoffen, etwa Softdrinks oder FastFood). 2. Ballast ist gut Ebenso essentiell sind Ballaststoffe (z.B. aus Vollkornbrot) etwa, um Darmkrebs zu
3. Gelbe Karte für rotes Fleisch Rotes Fleisch (Rind, Schwein, Schaf und Lamm) solte wenn, dann nur selten auf den Teller kommen, Geräuchertes und Gepökeltes möglichst gar nicht. Viel besser als Fleisch ist onehin Fisch: Die Wassertiere sollen das Krebsrisiko wirksam senken können. 4. Besser als ein Glas Rotwein am Abend ist gar keins Nichts hält sich so hartnäckig wie ein Wissenschaftsergebnis, das allem gut in den Kram passt. Das berühmte Glas Rotwein am Abend zum Schutz der Gesundheit ist eines davon. Heute ist jedoch unumstritten: Noch viel gesünder ist es, ganz auf Alkohol zu verzichten - und das in jeglicher Hinsicht. Ein Drink für Frauen pro Tag gilt als unbedenklich, aber nur solange er nicht zur Gewohnheit wird. 5. Salz, Schmalz und sonstige Schweinereien Der durchschnittliche Salzkonsum sollte weniger als 5 g (2 g Natrium) pro Tag betragen. Tierische Fette, wie sie zum Beispiel in Fleisch, Schmalz oder Butter enthalten sind, nur in Maßen zu essen. Besser geeignet sind pflanzliche Fette mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. 6. Glimmstengel? Sofort weg damit! Allen Rauchern sei gesagt: Sie schaffen selbst ein unnötiges, hohes Risiko an Krebs zu erkranken. Forscher gehen heute davon aus, dass rund 90 Prozent der Lungenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen sind. Also: Glimmstengel weg. Und vor allem nicht in Anwesenheit von anderen, insbesondere Kindern rauchen. Passiv-Qualm schadet nämlich auch. Fazit: Gesundes Essen und Bewegung sind der Schlüssel Da es insgesamt und somit auch zur Krebsprävention gesünder ist, auf das Körpergewicht zu achten, Über- und Untergewicht zu vermeiden, gehört Sport natürlich auch dazu, am besten täglich. Lesen Sie weiter auf goFeminin.de: > Die größten Irrtümer über Krebs > Frauen berichten: Mein Leben mit Krebs > Vorsorge: Was ist wichtig? Alle Artikel rundum das Thema Krebs bei Frauen finden Sie hier im Überblick. smb | |||||||||||||||
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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 29/10/2010 | |||||||||||||||
Inhaltsverzeichnis Was hilft gesundes Essen wirklich?
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