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Regelmäßige Bewegung zahlt sich besonders für das Herz-Kreislauf-System aus. Sport in der richtigen Dosierung stärkt die Leistungsfähigkeit von Herz und Kreislauf und bringt sämtliche Stoffwechselvorgänge - wie die Fettverbrennung - in Schwung. Das spielt insbesondere bei der Vorbeugung von Arteriosklerose ("Arterienverkalkung") eine entscheidende Rolle.
Die Arteriosklerose und die Folgeerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind für die Hälfte aller Todesfälle in den Industrienationen verantwortlich. Diesem Schicksal ist man jedoch nicht machtlos ausgeliefert: Wer seine Lebensgewohnheiten im gesunden Griff hat, kann das Erkrankungsrisiko erheblich senken.
Da Fettablagerungen für die Gefäßverengung bei der Arteriosklerose verantwortlich sind, ist es logisch, dass vorbeugend zu fettarmer Ernährung geraten wird. Insbesondere tierische Fette (mit hohem Anteil an LDL-Cholesterin) wirken sich schlecht aus und sollten daher möglichst selten auf vom Speiseplan stehen. Beim Ausdauersport wird dieses "schlechte" Cholesterin verbraucht, so dass davon weniger in den Arterien deponiert werden kann.
Regelmäßiges Ausdauertraining sorgt zudem dafür, dass die Arterien (Blutschlagadern) elastisch bleiben und so der Blutfluss erleichtert wird. Das Herz ist ein Muskel, der mit Ausdauersport hervorragend trainiert werden kann. Es wird kräftiger und belastbarer. Bei körperlicher Anstrengung gerät es nicht so schnell ans Limit seiner Schlagkraft. Dadurch wird das Herz wie ein Auto, das nicht immer mit höchster Drehzahl gefahren wird, geschont.
Laufen oder Jogging eignet sich hervorragend, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Allerdings sollte man gesundheitlich fit sein und schon eine gewisse Grundlagenausdauer haben, bevor man die Laufschuhe schnürt. Zum Einstieg eignen sich Walking, Nordic Walking und Radfahren besser. Sportarten, die den Blutdruck durch Belastungsspitzen plötzlich hochschnellen lassen, sind weniger empfehlenswert.
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