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"Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?" fragen viele Deutsche, sobald am Himmel ein paar Wolken aufziehen. Doch auch blauer Himmel und Sonne pur machen die meisten nicht glücklich: "Unerträglich heiß" lautet das Urteil an den warmen Sommertagen. Tatsächlich belasten hohe Außentemperaturen den Körper erheblich. Gerade für Menschen, die keine Hitze gewohnt sind, kann die plötzliche Wärme ein Gesundheitsrisiko darstellen. Hitzeschäden treten vor allem auf bei: - hoher Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit sowie geringer Luftbewegung
- Überanstrengung
- Ungeeigneter Bekleidung
- älteren Menschen, Menschen mit Übergewicht, Kindern und Personen mit verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit
- Einnahme bestimmter Medikamente, welche Einfluss auf die Thermoregulation haben wie zum Beispiel Schilddrüsenhormonpräparate oder trizyklische Antidepressiva
- Erkrankungen wie Angina Pectoris, Hypertonie oder Störungen der Schweißsekretion
Wird es draußen sehr warm, sind besonders kleine Kinder, Senioren sowie Personen mit Durchblutungsbeschwerden und Übergewichtige gefährdet. Alte Menschen fühlen oft keinen Durst und wenn es draußen heiß ist, fehlt der Appetit. Um Austrocknung und Mangelernährung zu vermeiden, sollten Senioren täglich mindestens zwei Liter natriumreiches Mineralwasser trinken. Fünf kleinere Mahlzeiten, über den Tag verteilt, schonen den Kreislauf. Während der Mittagshitze sollten Kinder grundsätzlich im Schatten bleiben. Da Säuglinge nicht ausreichend schwitzen können, benötigen sie besonderen Schutz vor zu viel Wärme. Sie sollten sich auf keinen Fall in der Sonne aufhalten und wenn doch, dann immer nur kurz und mit entsprechender Schutzkleidung (langärmeliges T-Shirt, Sonnenhut).
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