|
Vergiftungen mit Nachtschattengewächsen werden immer häufiger. Zu dieser Pflanzenfamilie zählt man u.a. die Giftpflanzen Tollkirsche, das Bilsenkraut, die Alraune, den Stechapfel und den Trompetenbaum.
Die Vergiftung mit Nachtschattengewächsen ist durch vier Hauptsymptome gekennzeichnet:
- Rötung des Gesichts
- Trockenheit der Schleimhäute
- Pulsbeschleunigung
- Erweiterung der Pupillen
Die Therapie besteht vor allem aus der Gabe von Kohletabletten und einer starken Flüssigkeitszufuhr.
Der Genuss dieser Giftpflanzen verstößt derzeit gegen kein geltendes deutsches Betäubungsmittelrecht. Eine Ahndung nach dem Arzneimittelgesetz ist allerdings möglich.
|