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Fast jeder hat es schon einmal erlebt: ein dumpfer, drückender bis ziehender Schmerz, der sich zunächst im Stirn- und Nackenbereich bemerkbar macht und dann ausbreitet - Spannungskopfschmerz.
Ursache für diese Kopfschmerzvariante sind Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter-, Gesichts- und Augenbereich. Insbesondere durch monotone statische Körperhaltungen wie bei der Computerarbeit oder langen Autofahrten treten diese Verspannungen auf. Wer diese einseitige körperliche Belastung durch Sport ausgleicht, wirkt den Verspannungen und damit dem Kopfschmerz entgegen.
Hinter den Verspannungen, die zum Kopfschmerz führen, verbergen sich häufig die eigentlichen Auslöser: Stress, Konfliktsituationen, zu wenig Schlaf sowie übermäßiger Zigaretten- oder Alkoholkonsum. Auch eine Überanstrengung der Augen kann zu Spannungskopfschmerzen führen. Wer im Vorfeld etwas gegen den Spannungskopfschmerz tun möchten, sollte die beeinflussbaren Auslöser möglichst vermeiden und zusätzlich mit Bewegung den Verspannungen entgegenwirken. Dazu eignet sich zum Beispiel Schwimmen oder Nordic Walking. Die Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfehlen regelmäßige krankengymnastische Bewegungsübungen gegen Spannungskopfschmerz.
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