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Rund ist nicht unbedingt gesund. Übergewicht belastet das Herz-Kreislauf-System und die Gelenke. Das Körpergewicht steigt dann, wenn man dem Körper mehr Energie in Form von fett- und kohlenhydratreicher Nahrung gibt, als er verbrauchen kann. Sport ist ein Energiefresser und hilft dem Körper deshalb im (Gleich-)Gewicht zu bleiben.
Bei Bewegungsmangel bleibt der Körper auf seinen Kalorien sitzen und füttert seine Fettdepots damit an. Die Folge: Übergewicht (Adipositas) und ein Abbau an Muskelmasse. Muskeln verbrauchen Energie, Fettzellen speichern sie. Wenig Muskeln, viel Fett - das bedeutet, dass weniger Grundenergie aufgewendet werden muss, um den Körper zu versorgen. Wer sich wenig bewegt, gerät somit in eine doppelte Fett-Falle.
Bewegungsmangel gilt als eine der Hauptursachen für Übergewicht. Bei einigen spielt auch eine erbliche Veranlagung eine Rolle, zu Übergewicht zu neigen. Gerade bei einer Tendenz zum "Dicksein" ist es wichtig, sich nicht gehen zu lassen und mit körperlicher Bewegung entgegenzuwirken.
Mindestens dreimal eine halbe Stunde Sport pro Woche hilft, das Gewicht zu halten. Ausdauersportarten wie Walking, Nordic Walking, Laufen, Schwimmen oder Radfahren regen den Körper besonders gut an, Fettgewebe in Energie für die körperliche Leistung umzuwandeln. Haben sich bereits ein paar Pfunde mehr auf den Hüften breit gemacht, sind gelenkentlastende Ausdauersportarten wie Radfahren oder Schwimmen besser. Beim Nordic Walking wird das Körpergewicht auf Arme und Beine verteilt - das entlastet die Gelenke, stärkt viele Muskelgruppen und bringt viel für die Fettverbrennung. Nach dem Training hat man nicht nur etwas für die Figur, sondern auch gegen den Hunger getan: Ausdauersport reguliert den natürlichen Hunger-Sättigungsmechanismus.
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