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Eine Wunde entsteht immer dann, wenn Gewebeteile voneinander getrennt werden. Dabei geht oft ein Teil der Gewebesubstanz verloren. Auch Verletzungen in tieferen Gewebeschichten, bei denen die äußere Haut unversehrt bleibt, werden als Wunden bezeichnet.
Ursachen für die Entstehung einer Wunde sind mechanische (zum Beispiel Schnitt- oder Stichwunden), thermische (Verbrennungen oder Erfrierungen), chemische (Säure- oder Laugenverätzungen) oder so genannte aktinische (Strahlenschäden) Einwirkungen auf das Gewebe. Auch das Absterben von Gewebeteilen (Nekrose), zum Beispiel als Folge einer Durchblutungsstörung bei einem Herzinfarkt, kann die Bildung einer Wunde verursachen.
Bei der Erstversorgung von Wunden stehen insbesondere die Blutstillung und das Verhindern von Wundinfektionen im Vordergrund. Im weiteren Verlauf können die natürlichen Wundheilungsprozesse durch geeignete Maßnahmen wie das Anlegen feuchter Wundverbände und das Ruhigstellen des betroffenen Bereichs unterstützt werden.
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