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Ayurveda : Ernährung zum Wohlfühlen

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Ayurveda ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem. - Ayurveda : Ernährung zum Wohlfühlen
Ayurveda ist ein ganzheitliches Gesundheitssystem.
Ayurveda Ernährung
Kennen Sie Ayurveda? Die uralte indische Heilkunst wird im Westen vor allem für ihren "Wellnessfaktor" geschätzt: Ayurveda ist als sanfte Methode bekannt, das innere Gleichgewicht zu stärken und Stress abzubauen. Aber wussten Sie, dass Ayurveda auch die Ernährung mit einschließt? Die traditionelle Ayurveda Ernährung kann dazu beitragen, das körperliche Wohlbefinden zu verbessern und die Gesundheit zu stärken.

Kern der Ayurveda Ernährung sind die verschiedenen "Konstitutionstypen", auf die im Ayurveda die Ernährung und Lebensweise abgestimmt werden. Man geht davon aus, dass die individuell angeborene Konstitution durch falsche Ernährung und belastende Gewohnheiten aus ihrem Gleichgewicht gerät und Korrekturen nötig sind, um Harmonie von Körper, Geist und Seele wieder herzustellen.


Ayurveda Ernährung: Qualität & Geschmack
Die Ayurveda Ernährung hat wenig gemein mit dem, was wir im Westen sonst unter "ausgewogener Ernährung" verstehen. Während wir Lebensmittel üblicherweise nach den enthaltenen Nährstoffen klassifizieren (Proteine, Fette, Kohlenhydrate), sind sie nach der Ayurveda Ernährung unterteilt gemäß ihrer:

> Qualität
  • Die "Ultrareinen", die sattvischen Nahrungsmittel (Früchte, Gemüse, vollwertiges Müsli) regenerieren und verbessern den Gesundheitszustand.
  • Die "Muntermacher", die rajaischen Lebensmittel (Fleisch, Käse und Meeresfrüchte) fördern die Aktivität.
  • Die "Ignoranten", die tamaischen Lebensmittel (Chips, Hamburger, Fertiggerichte) gefährden die Gesundheit, beschleunigen den Alterungsprozess und wirken sich negativ auf die mentale Verfassung aus.

> Geschmacksrichtung
Für ein gesundes Leben ist es nach der Ayurveda Ernährung außerdem nötig, die Nahrung nach verschiedenen "Geschmacksgruppen" auf den jeweiligen Konstitutionstyp abzustimmen.

Die Ayurveda Ernährung kennt sechs Geschmacksrichtungen.
Die Ayurveda Ernährung kennt sechs Geschmacksrichtungen.

Die 6 Geschmacksrichtungen
In der Ayurveda Ernährung sind Nahrungsmittel nach dem Geschmack (dem "rasa"), den sie entfalten, klassifiziert. Jede der sechs Geschmacksrichtungen hat eine bestimmte Auswirkung auf den Organismus.

  • Süßes wirkt sich stabilisierend, stärkend und beruhigend auf den Körper aus. Es ist enthalten in einfachem Zucker (Früchte, Milchzucker, Rohrzucker, Honig), stärkehaltigen Nahrungsmitteln (Getreide, Kartoffeln), Ölen und Fetten.

  • Saures stillt den Durst, wirkt stimulierend und regt den Kreislauf an. Es ist in säurehaltigen Früchten (Zitrusfüchte, Beeren, Erdbeeren, Pflaumen), säure-haltigen Gemüsen (Tomaten, Spinat), im Wein und in gegehrten Lebensmitteln (Joghurts) enthalten.
  • Salziges wirkt reizlindernd und abführend. Es regt die Verdauung an und beruhigt die Nerven.
Es ist enthalten in mineralischen Speisesalzen sowie in Meeressalzen.
  • Scharfes wirkt stimulierend, abführend, schweißtreibend, schmerzstillend und regt die Verdauung an. Es ist in Kräutern und Gewürzen sowie in Alkaloiden (Kaffee, Tee) zu finden.
  • Bitteres reinigt und entgiftet das Blut und den gesamten Organismus. Es ist unter anderem in dunkelgrünen Blattgemüsen (Löwenzahn, Brennnessel, Spinat) und in Enzian enthalten.
  • Herbes unterstützt die Heilung von Haut und Schleimhäuten. Gleichzeitig wirkt es harntreibend. Es ist enthalten in Kohl, Spargel, Kartoffeln sowie in hellgrünen Blatt- gemüsen.

Die 6 goldenen Regeln der Ayurveda Ernährung
> Nehmen Sie Ihre Malzeiten an einem ruhigen Ort zu sich.
Setzen Sie sich entspannt hin und kauen Sie sorgfältig jeden einzelnen Bissen, um die Verdauung anzuregen. Lassen Sie lieber mal eine Mahlzeit ausfallen, statt sie unruhig und unter Stress einzunehmen.

> Essen Sie vorwiegend mittags.
Das Abendessen sollte leicht sein, damit die Produktion von Giftstoffen während der Nacht - der Zeit, zu der der Körper sich erholt - vermieden wird.

> Greifen Sie nach Möglichkeit zu natürlichen Nahrungsmitteln.
Konservierungs-, Nahrungsmittelzusatz- und Farbstoffe reduzieren die Qualität des Produkts. Zu sehr bearbeitete Nahrung produziert Giftstoffe im Organismus.

> Verzehren Sie vorzugsweise frische Produkte.
Tiefkühlkost ist in der Ayurveda Ernährung weniger gut als frische Nahrung, aber immer noch besser als Lebensmittel aus der Konserve.

> Vermeiden Sie die Kombination von zu heißer und zu kalter Nahrung.
Und streichen Sie ebenfalls Produkte, die direkt aus dem Kühlschrank kommen, von Ihrem Speiseplan. Verzichten Sie außerdem auf Eiswürfel in Getränken.

> Praktizieren Sie Trennkost.
Süßes und Salziges darf nicht zusammen verzehrt werden (eine Ausnahme bildet die Kombination von Meeresfrüchten oder Rindfleisch mit Milchprodukten). Ebenso sollten Früchte - bis auf saures Obst - einzeln zwischen den Mahlzeiten gegessen werden.


Test: Ayurveda Ernährung: Welcher Konstitutionstyp sind Sie?




es/DH

 
  

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