Kulturelle Vorlieben beim Thema Geschmack |
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 Der kulturelle Geschmack wird Kindern langsam anerzogen. | Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht - Präferenzen bei Erwachsenen
Als Ursache dafür, dass wir vor allem das gern essen, was wir schon kennen (und Neues oft verschmähen), wird das Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit gesehen, das entsteht, wenn wir etwas gut vertragen, das uns schmeckt. Auch die Häufigkeit, mit der wir etwas zu uns nehmen, kann unsere Vorliebe für etwas beeinflussen, das belegen umfangreiche Versuche, auf die Dr. Derndorfer verweist.
Kulturelle Geschmackspräferenzen
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt natürlich auch die Kultur, in der wir aufwachsen. Kulturelle und regionale Essgewohnheiten werden uns von klein auf vermittelt. In Mexiko z.B. bekommen Babys zwar noch keine Chili-haltige Nahrung und Mütter verzichten in Schwangerschaft und Stillzeit auch darauf. Im Alter von ein bis drei Jahren werden sie aber ermutigt, kleine Mengen an Schärfe zu probieren. So entwickelt das Kind langsam eine Toleranz gegenüber Chilis und Co.
Mehr Informationen zum Thema "Warum wir essen, was wir essen" finden Sie im gleichnamigen Buch von Dr. Eva Derndorfer, das im Hubert Krenn-Verlag (Österreich) erschienen ist. www.hubertkrenn.at
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