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Ätherische Öle – Hilfe aus der Natur

Bei einer Erkältung können ätherische Öle helfen und die Beschwerden lindern. - Ätherische Öle – Hilfe aus der Natur
Bei einer Erkältung können ätherische Öle helfen und die Beschwerden lindern.
Bei einer Erkältung greifen viele sofort zu Nasenspray, Hustensaft und Lutschtablette. Für eine Linderung der Beschwerden sorgen jedoch auch ätherische Öle in Form von Dampfbädern oder Cremes zum Einreiben.

Was sind ätherische Öle?
Ätherische Öle werden zumeist aus Blättern, Blüten oder Wurzeln von Pflanzen gewonnen. Bekannt für ihren hohen Gehalt an ätherischen Ölen sind beispielsweise Eukalyptus- und Pfefferminzblätter, Kamillenblüten, Kiefernnadeln oder Fenchelsamen.

Durch Auspressen der Pflanzenbestandteile oder durch Destillation mit Wasser bzw. Wasserdampf werden aus der Pflanze ätherische Öle gewonnen. In der Regel werden diese dann noch mit anderen, ähnlichen Substanzen gestreckt.

Wie wirken ätherische Öle?
Ätherische Öle werden zur Linderung von verschiedenen Krankheitssymptomen eingesetzt. Klassisch sind Inhalations- und Dampfbäder bei Erkältungen, doch auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich helfen sie gut.

Beim Inhalieren gelangen die ätherischen Öle über die Schleimhäute in den Blutkreislauf und werden von dort zu den Organen transportiert. Werden sie in die Haut eingerieben oder als Tropfen genommen, dann gelangen sie zuerst in den Magen-Darm-Trakt und von dort zu den Organen.

Ätherische Öle haben eine antibakterielle Wirkung und lindern Entzündungen. Durch Inhalation beispielsweise sorgen sie dafür, dass der Schleim in den Atemwegen flüssiger wird und sich leichter beim Husten löst. Außerdem wird die Durchblutung der Atemwege gefördert, was das Atmen erleichtert.

Ätherische Öle werden zum Beispiel zum Inhalieren eingesetzt.
Ätherische Öle werden zum Beispiel zum Inhalieren eingesetzt.
So werden ätherische Öle eingesetzt
Klassische ätherische Öle zur Behandlung einer Erkältung sind Eukalyptus, Menthol, Kamille und Kampfer. Bei Husten werden bevorzugt Eukalyptus und Kampfer eingesetzt, bei Halsschmerzen und Heiserkeit wirken Kamille oder Salbei. Zur Linderung von Schnupfen wird gerne Menthol verwendet.

Bei Magen-Darm-Beschwerden helfen ätherische Öle wie Anis und Fenchel, die für ihre krampflösende Wirkung bekannt sind.

Ätherische Öle können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Typisch zur Behandlung von Erkältungsbeschwerden ist das Inhalieren. Dafür einige Tropfen Mentholöl in eine Schüssel mit heißem Wasser geben. Den Kopf mit einem Handtuch bedecken und über die Schüssel beugen. Das Handtuch so halten, dass der Wasserdampf möglichst nicht entweichen kann. Damit es nicht zu Verbrennungen kommt, sollte ein Abstand von einigen Zentimetern zum Wasser gehalten werden. Etwa zehn bis zwanzig Minuten inhalieren.

Ähnlich wie Inhalieren wirkt auch ein schönes Dampfbad. Im Handel gibt es spezielle Badezusätze, die verwendet werden können. Alternativ können beispielsweise einige Tropfen Pfefferminzöl zum Badewasser zugefügt werden.

Ebenfalls im Handel erhältlich sind Cremes, die mit ätherischen Ölen versetzt sind. Sie werden in die Brust eingerieben. Auch Kapseln, die ätherische Öle enthalten und die mit Wasser eingenommen werden, sind käuflich.

Tipps zum Umgang mit ätherischen Ölen
Ätherische Öle sind für viele Menschen eine gute Alternative zu Medikamenten, um leichte Erkältungsbeschwerden zu lindern. Sie sind jedoch nicht für jeden gleich gut geeignet. Vorsichtig sollten Allergiker, Personen mit sehr niedrigem Blutdruck, Kreislaufbeschwerden sowie entzündlichen Hautkrankheiten sein.

Für Babys und Kleinkinder können ätherische Öle gefährlich sein. Schon kleinste Mengen unverdünntes Öl können zu lebensbedrohlichen Verkrampfungen des Kehlkopfs und Atemstillstand führen. Besonders problematisch sind Kampfer, Eukalyptus-, Thymian- und Pfefferminzöl. Es gibt jedoch spezielle Präparate, die ab dem Säuglingsalter verwendet werden dürfen.


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db

  

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Veröffentlicht von
am 13/12/2011 08:18:00
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