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Gebt dem Burnout-Syndrom keine Chance! 10 einfache Tipps, mit denen ihr vorbeugen könnt

Diane Buckstegge
von Diane Buckstegge Veröffentlicht am 25. August 2015
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Erschöpft, ausgebrannt - Burnout kann zu einem echten Problem werden, wenn ihr im Dauerstress seid, euch zu viel Arbeit aufbürdet und euch für alles verantwortlich fühlt. Bleibt gesund! Hier gibt es Tipps, wie ihr einem Burnout vorbeugen könnt.

Besonders Menschen in sozialen Berufen sind Burnout gefährdet: Sie müssen sich den ganzen Tag um andere kümmern und lassen deren Probleme oft zu sehr an sich ran. Doch nicht nur diese Personengruppe ist betroffen. Im Prinzip kann jeder am Burnout-Syndrom erkranken. Die genauen Ursachen sind nicht ganz geklärt, doch ständige Überlastung im Job gehört dazu. Genau wie ein schlechtes Betriebsklima, Stress, Mobbing, Angst vor Arbeitsplatzverlust, unklare Hierarchien oder Konflikte. Besonders oft trifft es Menschen, die sehr idealistisch sind und mit überhöhten Erwartungen und starkem Engagement an ihren Job herangehen. Das an sich ist zwar gut, aber wenn diese Erwartungen nie erfüllt werden, man keine Erfolge sieht, kann das schnell ins Gegenteil umschlagen.

Gebt dem Burnout-Syndrom keine Chance! Mit diesen Tipps könnt ihr vorbeugen und dafür sorgen, dass es euch weiterhin gut geht:

1. Achtet auf eine ausgewogene Work-Life-Balance

Macht nicht so viele Überstunden und räumt dem Job keinen zu großen Anteil an eurem Leben ein. Ja, er ist ein wichtiger Aspekt, aber euer Leben besteht noch aus so viel mehr: Familie, Freunde, Hobbys. Vergesst das nicht und teilt die Zeit zwischen all diesen Teilbereichen gerecht auf.

2. Gestaltet euer Privatleben bewusster

Nach einem anstrengenden Tag auf dem Sofa zu entspannen ist toll, aber unternehmt auch regelmäßig was. Ein Abend mit Freunden, ein Konzert- oder Kinobesuch - all das macht Spaß und gibt euch Kraft für den Rest der Woche. Ihr fühlt euch danach zufriedener.

3. Sagt öfter "Nein"

Das Wort Nein besteht nur aus vier kleinen Buchstaben - und die auszusprechen ist gar nicht schwer. Bevor euch alles zu viel wird, sagt öfter Nein. Das gilt für den Job aber auch das Privatleben. Damit euch das Nein über die Lippen kommt, müsst ihr allerdings erst lernen, euch nicht für alles verantwortlich zu fühlen.

4. Legt den Perfektionismus ab

Im Leben ist nichts perfekt. Versucht deswegen nicht alles perfekt machen zu wollen und seid dann frustriert, weil das einfach nicht klappt. Macht euren Job so gut es geht und gebt euch damit zufrieden.

5. Checkt eure Wahrnehmung

Achtung, Wahrnehmungskontrolle! Prüft mal, ob eure Wahrnehmung mit der der anderen übereinstimmt. Oft kommt es einem nur so vor, dass die anderen mehr von einem erwarten, mit der erledigten Arbeit unzufrieden sind oder alle anderen es besser machen. Bittet euren Chef bei großen Unsicherheiten um ein ehrliches Gespräch oder fragt Kollegen.

6. Macht mal gar nichts

Einfach nur eine halbe Stunde Leute gucken: Lernt, mal gar nichts zu machen. Und zwar ohne hinterher ein schlechtes Gewissen zu haben. Man ist nicht faul, nur weil man einen halben Nachmittag in der Sonne liegt, liest oder Musik hört.

7. Lernt Entspannungstechniken

Yoga, Autogenes Training oder Meditation sind hilfreiche Techniken, die euch beim Entspannen helfen. Macht einen Workshop, um sie zu erlernen und übt sie dann regelmäßig zu Hause. Sie helfen euch dabei, abends runterzukommen und besser zu schlafen.

8. Verbringt viel Zeit an der frischen Luft

Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei, der Körper produziert Glückshormone und entspannt. Verbringt deswegen jeden Tag mindestens eine halbe Stunde draußen.

9. Achtet auf eure Ernährung

Wer gestresst ist, ernährt sich oft schlecht, was die Stresssymptome verschlechtern kann. Achtet auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln. Bevorzugt selbst gekochte Speisen, greift zu Obst statt zum Kuchen. Kleiner Tipp: Viele empfinden Kochen als Entspannungstherapie.

10. Schlaft ausreichend

Ausgeruht könnt ihr den Tag viel besser meistern als total übermüdet. Geht deswegen früh schlafen. Habt ihr Schlafprobleme, solltet ihr folgende Tipps beachten: 5 Tipps für ruhige Nächte

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