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Colitis ulcerosa: Symptome & Therapie

Colitis ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung. - Colitis ulcerosa: Symptome & Therapie
Colitis ulcerosa ist eine chronische Darmerkrankung.
„Schweißgebadet stand ich vor der Badezimmertür, wenn die Toilette besetzt war“, erzählt die 32-jährige Marie. Heute kann sie ganz locker darüber sprechen, aber vor ein paar Jahren, als sie unter ständigem Durchfall und Bauchkrämpfen litt, sah das ganz anders aus. Erst nach unzähligen ärztlichen Untersuchungen stand die Diagnose: Colitis ulcerosa, eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung.

Colitis ulcerosa: Symptome
Seit neun Jahren leidet Marie an der Darmentzündung und hat die Krankheit mittlerweile gut im Griff. Dank Medikamenten kann sie größtenteils ein ganz normales Leben führen.

Erbliche Veranlagung, Stress, Bakterien, ein gestörtes Immunsystem oder Ernährung, die Ursachen für die Entstehung von Colitis ulcerosa sind bislang nicht geklärt. Viele Faktoren können zusammenlaufen, damit diese Krankheit ausbricht. Betroffen sind davon in Deutschland schätzungsweise 300.000 Menschen.

Colitis ulcerosa tritt schubweise auf. Typische Symptome sind Durchfälle mit Blut- und Schleimbeimengung - bis zu 30 mal am Tag in besonders schweren Fällen. Zu den Durchfällen kommen krampfartige Bauchschmerzen in der Mitte und im linken Unterbauch, ständiger Stuhldrang und aufgrund des Durchfalls Gewichtsverlust, Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Der Grund für den Durchfall und die Schmerzen: Die Schleimhaut des Dickdarms ist entzündet. Und hier liegt der große Unterschied zu der anderen chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn: Colitis ulcerosa beschränkt sich in der Regel auf eine Entzündung des Dickdarms, bei Morbus Crohn kann der komplette Verdauungstrakt befallen sein.

Da Colitis ulcerosa chronisch ist, kann die Erkrankung nicht dauerhaft geheilt werden. Die Krankheit verläuft jedoch schubweise und dank neuerer Medikamente können Betroffene zum Teil jahrelang beschwerdefrei leben.

Die Colitis ulcerosa-Therapie
Das wichtigste Ziel bei der Behandlung von Colitis ulcerosa ist das Unterbinden der Schübe. Denn durch die wird die Darmschleimhaut dauerhaft geschädigt und das kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Darmdurchbruch oder Dickdarmkrebs führen. Die Therapie von Colitis ulcerosa hängt davon ab, welche Teile vom Dickdarm betroffen sind und wie stark die Entzündung ist. Bei leichten Entzündungen hat man gute Erfolge mit Abkömmlingen der Salicylsäure und Kortison. In schweren Fällen kommen Substanzen zum Einsatz, die das Immunsystem unterdrücken (sogenannte Immunsuppressiva).

Neben den Medikamenten spielt der Stressabbau eine wichtige Rolle, denn Stress bringt den Darm nur noch mehr in Aufruhr. Yoga, autogenes Training oder Tai Chi helfen beim Entspannen. Viele Betroffene machen auch eine Psychotherapie, um mit den Konsequenzen der chronischen Erkrankung fertigzuwerden und sie als Teil ihres Alltags zu akzeptieren.

Die richtige Ernährung bei Colitis ulcerosa
Auch mit der richtigen Ernährung kann man Colitis ulcerosa positiv beeinflussen. Eine spezielle Diät gibt es nicht, aber jede Menge Empfehlungen. Während der schubfreien Zeit wird eine ballaststoffreiche und blähungsarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse empfohlen. Fleisch, Alkohol sowie süße und fettige Speisen sollten nur selten und in kleinen Mengen gegessen werden. Welche Lebensmittel gut vertragen werden, ist individuell sehr unterschiedlich.

Während eines Schubs sollte möglichst ballaststoffarm gegessen werden, sprich keine Vollkornprodukte und nur sehr gut verdauliches Obst und Gemüse. In schweren Fällen kann es Sinn machen, für eine Weile auf vollresorbierte Elementarkost (Flüssignahrung) umzusteigen, um den Darm nicht zusätzlich zu belasten.

Leben mit Colitis ulcerosa
Das Leben mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa ist nicht immer einfach. Ständiger Durchfall, Bauchschmerzen und Abgeschlagenheit können den Alltag ziemlich einschränken. Alles dreht sich darum, wo die nächste Toilette ist. Umso wichtiger ist es, dass man Ruhe bewahrt und sich davon nicht stressen lässt. Denn das macht die Symptome nur noch schlimmer. Marie erzählt: „Ich habe oft versucht, mich allein durchzuschlagen und meine Krankheit für mich zu behalten. Heute weiß ich, dass ich auf meine Freunde und die Familie zählen kann.“ Sie geht offen mit ihren Beschwerden um, denn sie weiß, dass Colitis ulcerosa und der damit verbundene Durchfall kein Grund ist, sich zu schämen. Auch wenn natürlich niemand gern über Darmbeschwerden spricht.

Besondere Hilfe hat sie vom Stipendienprogramm der Stiftung Darmerkrankungen bekommen. Die vergibt regelmäßig Stipendien von bis zu 10.000 Euro an junge Menschen mit Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, um ihnen bei Ausbildung und Studium zu helfen.

Weitere Informationen zu Colitis ulcerosa sowie Lesetipps und weiterführende links finden Sie auf Onmeda.de




db

  

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Veröffentlicht von
am 18/01/2013
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